Thread über Furchtbare Juristen, das Institut für Asylrecht …

Als link: https://twitter.com/XtraKramer/status/987648100335529984

Datum: 21.04.2018

Als Textversion mit Grafik:

In diesem thread geht es um Rechtsextreme, Neonazis, Blender und damit auch um „furchtbare Juristen“. Er beginnt in #Düsseldorf bei Alexander #Heumann von der rechtsextremen #AfD, einem Fachanwalt für Familienrecht.

Ein Screenshot von Heumanns Webseite mit dem Datum Dezember 2016 verweist auf „das Institut für Asylrecht“.

Das „Institut für Asylrecht“ wird auf der gleichnamigen Webseite als „Sonderforschungsstelle“ bezeichnet. Hierbei handelt es sich nicht um ein Institut, sondern um die rechtsextreme Webseite von René #Schneider aus #Münster.

Das trifft im übrigen auch auf die Webseite des „Instituts für Völkerrecht“ zu.

Nachfolgender screen des „Instituts“ zeigt, hier wird auf #Heumann-Rendsburg.htm verwiesen. Den besagten Anwalt Heumann, der die rassistische #Erklärung2018 unterzeichnet hat, Redner einer HoGeSa-Demo war oder Dügida-Veranstaltungen organisiert hat, …

… Mitglied der Patriotischen Plattform der AfD ist und für die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit geschrieben hat.
Ich schließe daraus, hier scheinen Verbindungen zu bestehen.

Der Geschäftsführende Direktor der „Schneider-Institute“ führte bis Mitte Dezember 2015 gemäß § 15FAO Fortbildungen für Fachanwälte durch.

Die Liste der aufgeführten Dozenten ist aufschlussreich. Darunter z.B. ein Richter vom Amtsgericht Münster, ein Richter vom Arbeitsgericht Arnsberg, ein Richter vom Finanzgericht Köln, ein Professor der Ruhr-Universität Bonn,… (Korrektur: Bochum)

… ein Professor der Westf. Wilhelms-Universität Münster, u.s.w. Einige davon sind längst emeritiert. Was auf der Webseite unerwähnt bleibt. Interessanterweise ist René Schneider, der die Fortbildungen organisierte und den Rahmen dafür bot, weder Anwalt noch Jurist, …

… sondern ein Langzeitstudent (52 Semester) ohne juristisches Staatsexamen. (Quelle: ) Der Stern berichtete bereits über ihn 2015.

Vermutlich gäbe es diese Fortbildungen heute noch, hätte nicht das Mercure Hotel Münster City, als Veranstaltungsort, im Dezember 2015 die Pforten endgültig geschlossen.

Wie zu sehen ist, wurde die Webseite des „Institut(s) für Völkerrecht“ im Januar und April dieses Jahres aktualisiert. Daraus folgt, René Schneider ist noch immer aktiv.

Ebenfalls auf der Webseite aufgeführt ist der Rechtsanwalt Hendrik #Schnelle mit seiner Kanzlei in #Detmold. Ein aktueller screen v. 21.4. beweist, auch er „praktiziert“ noch, obwohl er bereits wegen Volksverhetzung verurteilt wurde + als Brieffreund von B. Zschäpe bekannt ist

2012/2013 verteidigte Schelle z.B. den Neonazi Haug Ole Sch. Siehe Screenshot unten

Ich habe diesen thread in aller Ernsthaftigkeit verfasst, auch wenn einige Aspekte dieser Verwicklungen durchaus amüsant oder unterhaltsam sein mögen.

Beim lesen/recherchieren habe ich mich gefragt, ob es sein kann, dass 1 Referent des Deutschen Anwaltsforums und Vorsitzender Richter am OLG Hamm a.D. nicht gemerkt hat, was es mit den sogenannten Münster Seminaren auf sich hat, für die er nachweislich auch als Referent tätig war

Er hätte doch erkennen müssen, dass der Veranstalter keine juristische Reputationen vorzuweisen hat. Er hätte auch erkennen können, dass es sich um einen rechtsextremen Aufschneider handelt.

Auch der Rechtsanwalt der nachfolgenden Kanzlei mit Sitz in Lünen hat mindestens eine Pflichtfortbildung bei René Schneider (Seminare Münster) gemacht und gibt dies auf seiner Webseite an. Die Screenshots sind aktuell (alle vom 21.04.2018)

Am Ende dieses threads angelangt, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, es war zu sehen, zu hören und für Teilnehmer*innen zu erfahren, was es mit den Münster Seminaren, die von einem Rechtsextremen organisiert wurden, auf sich hat.

Und ich bin mir sicher, auf die eine oder andere Weise gibt es Verbindungen zur rechtsextremen AfD oder anderen Neonazigruppen. Und wer weiss, wundern würde es mich nicht, wenn es auch Verbindungen zu anderen Parteien gäbe.

#lasttweet #fcknzs #fckafd #nonazis #keinFussbreit #NazistrukturenZerschlagen

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