Kurzthread über den Europa Verlag auf der Frankfurter Buchmesse

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1036152426955501568

Datum: 02.09.2018

Als Textversion mit Grafik:

(1) Auch der #EuropaVerlag wird auf der #BuchmesseFrankfurt2018 vertreten sein. Gegründet wurde der Verlag 1933, um verfolgten Autor*innen und verbotenen Manuskripten ein Forum zu bieten. In der NS-Zeit galt der Verlag als sog. „Emigrantenverlag“. Doch das ist lange her.

(2) Mittlerweile bedient der Verlag „both sides“. Als Autor*innen sind z.B. aufgeführt F. Schreiber „Inside AfD“ oder Simon Wiesenthal, während gleichzeitig Höckes strategischer Kommunikationsberater Daniel Lachmann oder J. Starbatty (#AfD) im Verlagsprogramm aufgeführt werden

(3) Zu den Neuerscheinungen gehört auch das Buch „Die Wiedergutmacher: Das Nachkriegstrauma und die Flüchtlingsdebatte“ verfasst von Raymond #Unger. Auf der Buchmesse erhält er dann Gelegenheit seine Täter-Opfer-Umkehr im Rahmen einer Autorenstunde unter’s „Volk“ zu bringen.

Ein Screenshot von der Webseite der Buchmesse – Veranstaltungskalender. Autorenstunde am Messestand EUROPA VERLAG, Raymond Unger, 10.10.2018, 15 bis 16 Uhr, Halle 3.1., Stand D92. Raymond Unger ist mit seinem Buch DIE WIEDERGUTMACHER auf der Messe.

(4) Um was es Unger geht, verdeutlicht diese Buchbeschreibung.

Textausschnitt. Wichtigster Satz: „Im Mittelpunkt stehen dabei die Babyboomer-Eliten, die aufgrund fehlender Reife und nicht verarbeiteter Schuld-und-Sühne-Komplexe mit ihren Entscheidungen die Gesellschaft polarisieren und den sozialen Frieden gefährden.“ Ich bedaure nicht alles in schriftlicher Form hier anbieten zu können. Sorry.

(5) Dass für den Autoren Geschichtsbewusstsein, Verantwortung, Mitgefühl und Humanität nur eine „Übersteuerung in der sog. „Willkommenskultur““ darstellen, belegt nachfolgender Screenshot von der Webseite des Autoren.

Text: Raymond Unger lebt als Autor und bildender Künstler in Berlin. In seinem jüngsten Buch widmet sich der Autor erneut den Auswirkungen transgenerationaler Traumata. Im Mittelpunkt stehen die Babyboomer-Eliten, die aufgrund transgenerationaler Schuld-und-Sühne-Komplexe zu einer Übersteuerung in der sog. „Willkommenskultur“ neigen.

(6) Dass die Täter-Opfer-Umkehrung bzw. die Wortschöpfung „transgenerationale Traumata“ (bezogen auf Doitsche) immer auch eine Relativierung der Shoah bedeutet, darauf muss ich nicht näher eingehen.

 

 

 

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