Kategorie: Beiträge

Nachlese zur Frankfurter Buchmesse

Im Rahmen eines threads via twitter hatten wir Book_Fair als Veranstalterin der weltweit größten Buchmesse am 15.10.2018 mit einer Reihe kritischer Fragen konfrontiert.

Dies war der Fragenkatalog:

Diese Fragen wurden, was uns nicht weiter überraschte, von der Veranstalterin der Frankfurter Buchmesse GmbH bzw. Book_Fair ignoriert. Anlässlich dieses auffälligen Schweigens haben wir uns mit den Fragen im Rahmen einer Nachlese befasst und selbst nach Antworten gesucht. Dazu haben wir uns auch durch die Teilnahmebedingungen zur Anmeldung auf der Frankfurter Buchmesse gelesen. [1]

Wir beginnen mit Frage 1.

1. @Book_Fair: Wie ist die Anzahl von nur 2 rechtsextremen Verlagen zustande gekommen, wie die Pressesprecherin noch zu Beginn der Buchmesse behauptet hat?

Diese Frage bezieht sich auf einen Artikel in der FR vom 28.09.2018. [2] In diesem war zu lesen, dass die Pressesprecherin zwei rechtsextreme Verlage genannt hatte, die an der Buchmesse teilnehmen würden.

Diese Aussage entsprach allerdings nicht der Wahrheit, denn die Buchmesse hatte zu diesem Zeitpunkt bereits für 3 rechte/rechtsextreme Verlage/Organisationen Standplätze in Halle 4.1 R2 und R3 vorgesehen. Hierbei handelte es sich um abgegrenzte Standflächen.

Das betraf die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) in Halle 4.1 R3,
CATO Halle 4.1 R2 und
die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF) zu der die Bibliothek des Konservatismus( BdK) gehört, ein Zentrum „neuer“ Rechter mit Sitz in Berlin, Halle 4.1 R3.

Zusätzlich hatte die Buchmesse drei weitere rechtsextreme Verlage in Halle 4.1. untergebracht
den antisemitischen Ahriman-Verlag in Reihe D85,
den Karolinger-Verlag in Reihe E17
sowie Manuscriptum mit TUMULT als Mitaussteller in Reihe N5.

Daraus folgt, die Buchmesse hatte zu diesem Zeitpunkt bereits 6 (+ 1 Mitaussteller) Verlage/Orgas in Halle 4.1. untergebracht und damit räumlich abgetrennt.

Daraus lässt sich schließen, dass die Angaben der Pressesprecherin der Buchmesse nicht den Tatsachen entsprechen konnten.

Zu diesem Zeitpunkt muss der Veranstalterin bereits bekannt gewesen sein, dass der Antaios Verlag und damit Götz Kubitschek und Ellen Kositza als Mitausteller des Loci Verlages ebenfalls auf der Buchmesse präsent sein würden, womit sich die Anzahl noch einmal erhöht.

2. @Book_Fair: Recherchiert die Veranstalterin der weltgrößten Buchmesse überhaupt? Hat sie einen Überblick über teilnehmende rechte/rechtsextreme/antisemtische/antifeministische/rassistische Verlage? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, warum werden fehlerhafte Angaben verbreitet?

Ob die Veranstalterin, die Buchmesse Frankfurt GmbH, recherchiert, wissen wir nicht.
Allerdings gab es im Vorfeld durchaus kritische und mahnende Stimmen, wie z.B. die Amadeo Antonio Stiftung, die vor der Wiederholung von Fehlern der Vergangenheit im Umgang mit rechtsextremen Verlagen gewarnt hatte.
Belltower News hatte recherchiert und über rechte/rechtsextreme Verlage/Vereine und menschenverachtende Organisationen als Aussteller informiert.[3] Auf diese Informationen hätte die Veranstalterin zurückgreifen können, hätte sie es gewollt.
Auch B. Kramer hatte der Veranstalterin im Vorfeld Informationen zukommen lassen [4]. Auch auf diese Infos hätte zugegriffen werden können. Stattdessen hüllte sich die Veranstalterin in Schweigen.

Warum die Veranstalterin durch die Pressesprecherin fehlerhafte Angaben verbreiten ließ, darüber kann spekuliert werden.
Wir gehen allerdings davon aus, dass die Buchmesse kein Interesse an einer medialen Aufmerksamkeit hatte, wie dies im letzten Jahr der Fall war. Außerdem hatte sich die Veranstalterin bereits im Vorfeld auf das uneingeschränkte Ja zur Meinungsfreiheit festgelegt und die Antwort auf die Charta 2017 [5] zeigt, dass dieses „JA“ auch für rechte und rechtsextreme Verlage/Vereine als Aussteller Anwendung finden würde.

3. @Book_Fair: Kann die Veranstalterin überhaupt die Sicherheit von Menschen, von Frauen, von Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, Transfeindlichkeit Betroffenen oder von Homosexuellen … auf der Buchmesse gewährleisten? Und wenn ja, wie? Und wenn nein, warum nicht?

Diese Fragen müsste die Veranstalterin, würde sie sich äußern und wäre sie ehrlich, mit einem Nein beantworten.

Mit dieser Frage soll und muss sie sich aber befassen, zumal sie Rechten und Rechtsextremen bzw. auch Faschisten, wie Björn Höcke, Raum und Möglichkeiten zur Weiterverbreitung menschenverachtender und völkischer Ideologie zur Verfügung stellt.

Unter diesem Aspekt kommt der Veranstalterin eine ganz besondere Fürsorgepflicht für die oben genannte Personengruppe zu. Jetzt müsste sie sich ihrer Verantwortung stellen.

Im letzten Jahr (2017) wurden mind. zwei Personen körperlich von Nazis oder Security auf der Buchmesse attackiert und verletzt. Antifaschitische oder linke Frauen berichteten zusätzlich in den sozialen Medien, sie seien verfolgt, bedrängt und bedroht worden und das auf der Buchmesse, einem öffentlichen Raum, am hellichten Tag.

Auch in diesem Jahr hat es mindestens zwei Vorfälle gegeben. So teilte der Heyne Verlag u.a. via twitter mit, dass die Autogrammstunde von Anna nicht stattfinden könne, da diese sich nicht mehr sicher auf der Buchmesse fühle. [6] [7]

Eine weitere Autorin und Redakteurin berichtete via Twitter und ausführlicher in ihrem Blog von übergriffigem und bedrohlichem Verhalten durch Polizisten, denn sie hatte es gewagt beim Eintreffen des Faschisten Björn Höcke (AfD), „Scheiß Nazi“ zu rufen.[8]

Zusätzlich betroffen war auch die Redakteurin, Autorin und Expertin für intersektionellen Feminismus Ash Kay. Im Anschluss an eine Veranstaltung auf der Buchmesse, an der sie teilgenommen hatte, wurde sie via Twitter gestalkt, gemobbt und bedroht. Es wurde ihr sogar nahegelegt Selbstmord zu begehen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt twittert sie mit einem geschützten Account.

Hierbei handelt es sich nur um veröffentlichte Fälle. Wie hoch die „Dunkelziffer“ gewesen sein mag, auch darüber kann nur spekuliert werden.

4. @Book_Fair: Rechtsextreme Verlage verfügen offensichtlich über ein eigenes Security-Team. Werden diese überhaupt überprüft? Wie kann sichergestellt werden, dass rechtsextreme Verlage nicht von einem Nazitrupp bzw. einem Nazi-Sicherheitsdienst „geschützt“ werden?

Für die Beantwortung dieser Frage müssen Absatz 16 und 17 der Teilnahmebedingungen berücksichtigt werden.

[9]

So sieht die Buchmesse vor, dass die Standbewachung und –beaufsichtigung generell Sache des Ausstellers ist, wie es in Abs. 17 zu lesen ist.

[10]

Für Aussteller und Aufsteller müssen Ausstellerausweise bestellt werden. Das schließt offensichtlich auch das eingestellte Sichherheitspersonal ein.
Wir gehen davon aus, dass eine Sicherheitsüberprüfung nicht stattfindet und es demzufolge nicht auszuschließen ist, dass Nazis als Security eingestellt werden können und diese dann ebenfalls Ausstellerausweise erhalten und für Betroffene zur Gefahr werden können.

5. @Book_Fair: Wieso wurden viele rechte/rechtsextreme Veranstaltungen erst im Laufe der Buchmesse in ebenso rechten/rechtsextremen Medien angekündigt und sind nicht im offiziellen Veranstaltungsverzeichnis aufgeführt?

Die Teilnahmebedingungen sehen vor (Absatz 18.5), dass Empfänge, Vorträge, Pressekonferenzen, Ausstellerabende auf dem Messegelände nicht ohne schriftliche Zustimmung des Veranstalters gestattet sind. [11]

Es ist also davon auszugehen, dass die Veranstalterin der weltgrößten Buchmesse im Vorfeld von allen rechten/rechtsextremen Veranstaltungen Kenntnis hatte. Ob die Veranstaltungen wie z.B. Lesungen, Diskussionsrunden, Signierstunden… im Veranstaltungsverzeichnis der Buchmesse aufgeführt werden oder dies müssen, geht nicht aus den Teilnahmebedingungen hervor.

6. @Book_Fair: Wie war es möglich, dass ein winzigkleiner Verlag, wie der Loci Verlag, der nur eine einzige Broschüre (Homestory über Kubitschek/Kositza) anbietet, gleich zwei Stände anmieten kann?

Jede Organisation, jeder Verlag, der die Voraussetzungen zur Teilnahme an der Buchmesse erfüllt, kann sich mit einem Stand anmelden. Mitaussteller müssen sich lediglich anmelden. Auch für Mitaussteller gelten die üblichen Bedingungen. Es ist davon auszugehen, auch wegen der notwendigen Ausstellerausweise, dass die Buchmesse Kenntnis hatte, dass Götz Kubitschek und Ellen Kositza und damit der Antaios Verlag als Mitausteller auf der Messe präsent sein werden.

Jeder Verlag/Verein kann also aus einer Vielzahl von Möglichkeiten auswählen. Angefangen vom kleinen Systemstand von ca 4 qm bis zum Systemstand Deluxe oder einem Eigenbau von bis zu 100 qm ist auf der Buchmesse alles möglich, sofern die baurechtlichen Bestimmungen eingehalten werden.

Der Loci-Verlag und als Mitaussteller der Antaios Verlag konnten, wie alle anderen Teilnehmenden auch, aus diesen Möglichkeiten wählen.

7. @Book_Fair: Wieso erhielt ein Faschist wie Björn Höcke Zugang zur Buchmesse, während zur selben Zeit Menschen, die auf Barrierefreiheit angewiesen sind, sich nicht fort- oder irgendwo hinbewegen konnten, weil die Polizei diverse Zugänge versperrte?

Wie wird dies zukünftig gehandhabt?

Da Veranstaltungen angemeldet werden müssen, war der Veranstalterin die Teilnahme von Björn Höcke im Vorfeld bekannt. Ob und wieviel Einfluss die Veranstalterin auf die polizeilichen Maßnahmen während der Buchmesse hatte, ist uns nicht bekannt.

8. @Book_Fair: Wieso beantwortet die Veranstalterin der weltgrößten Buchmesse keine meiner/unserer kritischen Fragen?

Diese Frage hatte lediglich rhetorischen Charakter und sollte das Schweigen der Veranstalterin auf kritische Fragen hervorheben. Es war uns von Anfang bewusst, dass wir keine Antwort erhalten werden.

Abschließende Betrachtungen

Für die Veranstalterin Book_Fair ist die jährliche Buchmesse ein gewinneinbringendes Geschäft. Unter diesem Aspekt hat sie in diesem Jahr vieles richtig gemacht. Denn trotz Präsenz von insgesamt 20 rechtsgerichteten und menschenverachtenden Verlagen/Vereinen [12], darunter auch rechtsextreme Verlage, ist es ihr gelungen eine gute Medienpräsenz zu erlangen.

Einigen teilnehmenden rechten/rechtsextremen Verlagen, die in Halle 4.1 untergebracht waren, mag diese „Stigmatisierung“ nicht gefallen haben, aber letzten Endes konnten auch sie sich erfolgreich darstellen und relativ ungestört ihre Veranstaltungen durchführen.

Götz Kubitschek und Ellen Kositza waren als Mitaussteller auf der Buchmesse vertreten und nicht in einem abtrennten Raum. Kubitschek, der noch am 09.10. in einer Pressemitteilung den Verkauf des Antaios Verlages an den Loci-Verlag angekündigt hatte, ein Fake wie sich zeigte, hatte ebenfalls seine mediale Aufmerksamkeit. Noch während der Buchmesse, am 13.10., erschien in der NZZ am Sonntag [13], eine weitere Homestory über Kubitschek, als einflussreichster Intellektueller der rechtspopulistischen Bewegung in Deutschland (O-Ton).

Unter diesen Aspekten ist für beide Parteien eine win-win-Situation entstanden, denn keine der beiden hat die Schlagzeile erhalten, die notwendig gewesen wäre, um eine kritische Auseinandersetzung, eine kritische Nachbereitung, anzustoßen.

Abschließend lässt sich hier zusammenfassen, es fehlte der kritische Blick aufs Ganze. Denn auch wenn einige rechte/rechtsextreme Verlage auf der Frankfurter Buchmesse abgegrenzt worden sind, so hatten sie doch, wenn auch unter erschwerten Bedingungen, Raum und die Möglichkeit menschenverachtende und völkische Ideologie weiter zu tragen und damit zu schüren, zu hetzen und zu zündeln. Für die anderen Verlage/Vereine, die unerwähnt blieben, galt das übliche Tagesgeschäft.

Dass ein derartig fahrlässiger Umgang mit Rechten und Rechtsextemen Auswirkungen haben dürfte, das wurde ganz einfach geflissentlich ignoriert. Auch hier mangelte es an kritischer Berichterstattung, an kritischem Gegenwind.

Und damit wäre über die diesjährige Frankfurter Buchmesse so ziemlich alles gesagt.

Quellen:

[1] https://www.buchmesse.de/files/media/pdf/FBM_2019_Formular_Aussteller_Systemstand_DE.pdf, zuletzt abgerufen am 16.10.2018, Teilnahmebedingungen ab S. 4

[2] http://www.fr.de/frankfurt/frankfurter-buchmesse-warnung-vor-rechten-provokationen-auf-der-buchmesse-a-1590710, zuletzt abgerufen am 16.10.2018

[3] http://www.belltower.news/artikel/frankfurter-buchmesse-drei-rechte-verlage-14338, zuletzt abgerufen am 17.10.2018

[4] http://bkramer.blogsport.eu/2018/08/14/ueber-die-frankfurter-buchmesse-2018-eine-zusammenstellung-von-informationen/, zuletzt abgerufen am 17.10.2018

[5] http://bkramer.blogsport.eu/2017/11/11/charta-2017/, zuletzt abgerufen am 17.10.2018

[6] https://twitter.com/HeyneVerlag/status/1050790636813717505, zuletzt abgerufen am 17.10.2018

[7] http://www.fr.de/kultur/buchmesse-frankfurt/buchmesse-vor-ort/buchmesse-frankfurt-anna-todd-sagt-autogrammstunde-aus-angst-ab-a-1601130, zuletzt abgerufen am 17.10.2018

[8] https://sophiesumburane.com/2018/10/15/keine-raeume-den-rechten-auf-der-frankfurter-buchmesse-und-ueberall/, zuletzt abgerufen am 17.10.2018

[9] https://www.buchmesse.de/files/media/pdf/FBM_2019_Formular_Aussteller_Systemstand_DE.pdf, S. DE10

[10] https://www.buchmesse.de/files/media/pdf/FBM_2019_Formular_Aussteller_Systemstand_DE.pdf, S. DE10

[11] https://www.buchmesse.de/files/media/pdf/FBM_2019_Formular_Aussteller_Systemstand_DE.pdf, Absatz 18.5, S. DE10

[12] http://bkramer.blogsport.eu/2018/08/14/ueber-die-frankfurter-buchmesse-2018-eine-zusammenstellung-von-informationen/, zuletzt abgerufen am 16.10.2018

[13] https://nzzas.nzz.ch/international/afd-goetz-kubitschek-zu-besuch-beim-vordenker-ld.1428062?reduced=true, zuletzt abgerufen am 17.10.2018

Von Kommentare deaktiviert für Nachlese zur Frankfurter Buchmesse Veröffentlicht unter Beiträge

Bundestagsabgeordnete der AfD und ihre Mitarbeiter*innen

In Bearbeitung!!!

[1] Vorgesehen für einleitende Anmerkungen
[2] Dr. Bernd Baumann
[3] Marc Bernhard
[4] Andreas Bleck
[5] Peter Boehringer
[6] Stephan Brandner
[7] Jürgen Braun
[8] Marcus Bühl
[9] Matthias Büttner
[10] Petr Bystron
[11] Tino Chrupalla
[12] Joana Cotar
[13] Dr. Gottfried Curio
[14] Siegbert Droese
[15] Thomas Ehrhorn
[16] Berengar Elsner von Gronow
[17] Dr. Michael Espendiller
[18] Peter Felser
[19] Dietmar Friedhoff
[20] Dr. Anton Friesen
[21] Dr. Götz Frömming
[22] Markus Frohnmaier
[23] Dr. Alexander Gauland
[24] Prof. Dr. Axel Gehrke
[25] Albrecht Glaser
[26] Franziska Gminder
[27] Wilhelm von Gottberg
[28] Kay Gottschalk
[29] Armin-Paulus Hampel
[30] Mariana Iris Harder-Kühnel
[31] Verena Hartmann
[32] Dr. Roland Hartwig
[33] Jochen Haug
[34] Martin Hebner
[35] Udo Theodor Hemmelgarn
[36] Waldemar Herdt
[37] Lars Herrmann
[38] Martin Hess
[39] Prof. Dr. Heiko Heßenkemper
[40] Karsten Hilse
[41] Nicole Höchst
[42] Martin Hohmann
[43] Dr. Bruno Hollnagel
[44] Leif-Erik Holm
[45] Johannes Huber
[46] Fabian Jacobi
[47] Dr. Marc Jongen
[48] Uwe Kamann
[49] Jens Kestner
[50] Stefan Keutner
[51] Norbert Kleinwächter
[52] Jörn König
[53] Enrico Komning
[54] Steffen Kotré
[55] Dr. Rainer Kraft
[56] Rüdiger Lucassen
[57] Frank Magnitz
[58] Jens Maier
[59] Prof. Dr. Lothar Maier
[60] Dr. Birgit Malsack-Winkemann
[61] Corinna Miazga
[62] Andreas Mrosek
[63] Hansjörg Müller
[64] Volker Münz
[65] Sebastian Münzenmaier
[66] Christoph Neumann
[67] Jan Ralf Nolte
[68] Ulrich Oehme
[69] Gerold Otten
[70] Frank Pasemann
[71] Tobias Matthias Peterka
[72] Paul Viktor Podolay
[73] Jürgen Pohl
[74] Stephan Protschka
[75] Martin Reichardt
[76] Martin Erwin Renner
[77] Roman Johannes Reusch
[78] Ulrike Schielke-Zeising
[79] Dr. Robby Schlund
[80] Jörg Schneider
[81] Uwe Schulz
[82] Thomas Seitz
[83] Martin Sichert
[84] Detlev Spangenberg
[85] Dr. Dirk Spaniel
[86] René Springer
[87] Beatrix von Storch
[88] Dr. Alice Weidel
[89] Prof. Dr. Harald Weyel
[90] Wolfgang Wiehle
[91] Dr. Heiko Wildberg
[92] Dr. Christian Wirth
[93] Uwe Witt

*****

[1] Vorgesehen für einleitende Anmerkungen

[2] Dr. Bernd Baumann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[3] Marc Bernhard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[4] Andreas Bleck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[5] Peter Boehringer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

…..

[6] Stephan Brandner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

…..

[7] Jürgen Braun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

…..

[8] Marcus Bühl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[9] Matthias Büttner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[10] Petr Bystron

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

Eric Weber, Schweizer Rechtsextremist. (http://www.taz.de/!5495808/)

[11] Tino Chrupalla

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[12] Joana Cotar

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

……

[13] Dr. Gottfried Curio

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[14] Siegbert Droese

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[15] Thomas Ehrhorn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[16] Berengar Elsner von Gronow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[17] Dr. Michael Espendiller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[18] Peter Felser

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[19] Dietmar Friedhoff

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

…..

[20] Dr. Anton Friesen

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[21] Dr. Götz Frömming

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[22] Markus Frohnmaier

Das ehemalige CDU-Mitglied, der Bundestagsabgeordnete und Bundesvorsitzender der Jungen Alternative (A) Deutschland und Vertrauter von Bernd Höcke gilt als rechter Hardliner. Von seinen Freunden wird er auch „Frontmaier“ genannt.
2015 war er Redner für eine Demonstration von Demo für Alle.
Als Referent sprach er 2015 für die rechtsextreme Burschenschaft Normannia-Nibelungen im Rahmen der XI. Bielefelder Ideenwerkstatt zum Thema „Politischer Pluralismus in Deutschland – Anspruch und Wirklichkeit.“ Zu dieser Zeit war er auch Vizepräsident des Forum Carolus Deutschland. (1)
In seiner Eigenschaft als Bundesvorsitzender der Jungen Alternative (JA) war er 2016 Referent für die rechtsextreme Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn.
Auch soll er laut „(…) Communiqué seit dem 15. Dezember 2009 Mitglied der militant-ultrarechten German Defence League und seit dem 1. November 2010 Aktiver der Combined Ex-Forces (sein). Erstere ist ein Ableger und zweitere eine Abspaltung der britischen Schlägerbande namens English Defence Force, die sich vor allem aus dem Milieu gewaltbereiter rassistischer Hooligans rekrutiert. (…) National wie international ist Frohnmaier gut mit anderen Rechten vernetzt. Besonders enge Kontakte scheinen zu Manuel Ochsenreiter, dem Herausgeber des Nazi-Magazins Zuerst!, zu bestehen. Frohnmaier ist im Ausland an ein antiamerikanisches und antiwestliches Netzwerk angeschlossen, was von serbischen NationalistInnen über französische Rechtskonservative bis zum Umfeld des russischen Autokraten Putins reicht“. (2)
Bereits 2015 verfasste die Recherchegruppe Argos eine Auflistung von Vorkommnissen (darunter Drohanrufen und Morddrohungen) mit denen einige führende oder ehemals führende Vertreter der Jungen Alternative für Deutschland arbeiteten bzw. immer noch arbeiten.
Als Drahtzieher wurde das Umfeld von Markus Frohnmaier benannt. (3)
Gemeinsam mit dem rechtsextremen Publizisten Manuel Ochsenreiter hat er das Deutsche Zentrum für Eurasische Studien gegründet, einen Verein, der Wahlbeobachter-Missionen in russlandnahe Regionen wie die Ostukraine organisiert. (4) (Ergänzende Informationen hier)

Anmerkung: Bei (2) handelte es sich um das Outing von Markus Frohnmaier abgedruckt hier: https://linksunten.indymedia.org/node/172176, zuletzt abgerufen am 03.05.2017. Bedauerlicherweise ist diese Webseite in Folge des Verbots von Linksunten nicht mehr aktiv.

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[23] Dr. Alexander Gauland

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

Michael Klonovsky: Autor für die rechtsextreme Onlineplattform Journalistenwatch, für Freitum, für Compact, den Deutschland-Kurier, den extrem rechten Jürgen Fritz Blog, sowie Erstunterzeichner der Charta 2017 und der rassistischen Erklärung 2018. Seine Texte strotzen nicht nur von Rassismus, sondern bezeugen auch seine Misogynie.

[24] Prof. Dr. Axel Gehrke

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[25] Albrecht Glaser

Er ist seit 1963 Mitglied der Burschenschaft Allemannia Heidelberg.
Bevor er Mitglied der rechtsextremen AfD wurde, war er 42 Jahre lang Mitglied der CDU und u.a. viele Jahre Stadtkämmerer in Frankufrt/Main.
Glaser gehört zu den Gründungsmitgliedern der AfD und ist seit 2017 MdB der AfD.
Im Rahmen einer Rede im Januar 2018 in Zwingenberg bei Darmstadt zeigte Glaser deutlich, dass er von Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, der Achtung von Menschenrechten und Religionsfreiheit gar nichts hält. So begrüßte er die Gäste aus Hessen und den angrenzenden Gauen, ein NSDAP-Begriff für Bezirke, und teilte mit noch einmal den Stiefel anschallen und den Revolver ausgraben zu wollen.
Und damit wäre über den Alt-Nazi Glaser schon alles gesagt.

Seine Mitarbeiter*innen:

……

 

[26] Franziska Gminder

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

……

[27] Wilhelm von Gottberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[28] Kay Gottschalk

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

…..

[29] Armin-Paulus Hampel

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[30] Mariana Iris Harder-Kühnel

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

……

[31] Verena Hartmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

……

[32] Dr. Roland Hartwig

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[33] Jochen Haug

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[34] Martin Hebner

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[35] Udo Theodor Hemmelgarn

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[36] Waldemar Herdt

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

…….

[37] Lars Herrmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[38] Martin Hess

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

Dimitrios Kisoudis (1)

[39] Prof. Dr. Heiko Heßenkemper

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[40] Karsten Hilse

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[41] Nicole Höchst

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

……

[42] Martin Hohmann

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

Katrin Nolte, Ehefrau des MdB Jan R. Nolte, Moderatorin von Compact-Videos.

……

[43] Dr. Bruno Hollnagel

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[44] Leif-Erik Holm

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

Henning Hoffgaard, ein ehemaliger Mitarbeiter der „neu“rechten Wochenzeitung Junge Freiheit, der in der Vergangenheit auch als Anti-Antifa tätig war.

[45] Johannes Huber

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[46] Fabian Jacobi

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[47] Dr. Marc Jongen

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[48] Uwe Kamann

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[49] Jens Kestner

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[50] Stefan Keutner

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[51] Norbert Kleinwächter

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[52] Jörn König

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[53] Enrico Komning

 

Enrico Komning ist seit 1991 Mitglied der rechtsextremen Greifswalder Burschenschaft Rugia. Diese Burschenschaft ist pflichtschlagend und seit dem Sommersemester 1994 Mitglied im Dachverband der Deutschen Burschenschaft (DB).
2000-2001 Mitglied der Schill-Partei
2010-2012 Mitglied der FDP
seit 2014 Mitglied der AfD und seit 2017 MdB AfD
Am 02.02.2016 gehörte Komning zu den Redner*innen einer „Merkel muss weg„-Demo in Neubrandenburg.
Der Bundestagsabgeordnete Komning gehörte 2017 auf Facebook zu einer „Patriotischen Gruppe„, die ein Foto von Anne Frank verhöhnt und verunglimpft hatte. Er ist auch ein „Freund“ der Identitären Bewegung (IB).
Seine Ausrichtung kann als rechtsextrem-libertär bezeichnet werden.

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[54] Steffen Kotré

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[55] Dr. Rainer Kraft

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[56] Rüdiger Lucassen

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[57] Frank Magnitz

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[58] Jens Maier

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[59] Prof. Dr. Lothar Maier

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[60] Dr. Birgit Malsack-Winkemann

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

……

[61] Corinna Miazga

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

……

[62] Andreas Mrosek

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[63] Hansjörg Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[64] Volker Münz

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[65] Sebastian Münzenmaier

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[66] Christoph Neumann

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[67] Jan Ralf Nolte

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[68] Ulrich Oehme

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

Leyla Bilge ist  Organisatorin des „Frauenmarsch aufs Kanzleramt“, an der auch zahlreiche Nazis und rechtsextreme Organisationen/Personen teilnahmen. AlsMitarbeiterin des MdB Ulrich Oehme moderierte Bilge 2017 die Compact-Konferenz mit den Teilnehmenden Lutz Bachmann, Martin Sellner (IB), Björn Höcke und Oliver Hilburger. 2017 war sie Rednerin für Pegida und Teilnehmerin der extrem rechten SeeGespräche. Einzuordnen ist sie als AfD-Mitglied dem neofaschistischen Flügel der Partei. Berührungsängste vor Demonstrationen mit Neonazis bzw. dem III. Weg hat sie keine, wie zahlreiche Fotos beweisen.

[69] Gerold Otten

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[70] Frank Pasemann

Das ehemalige FDP-Mitglied ist seit 2015 Mitglied der rechtsextremen AfD und seit 2017 MdB (AfD).
Durch die Unterstützung und die Zusammenarbeit mit völkischen Nationalisten ist Pasemann bereits mehrfach aufgefallen. So hat er im Juli 2018 den Faschisten Philip Stein, Betreiber des Jungeuropa-Verlags, zu einem Vortrag in die AfD-Bundestagsfraktion eingeladen. (1)
Erst im Mai 2018 sprach der Bundestagsabgeordnete Pasemann für eine geschlossene Veranstaltung des Instituts für Staatspolitik (IfS) zur Lage in Syrien.
Das NSU-Verfahren nannte er einen „Schauprozess“ und postete das Wort bzw. den Hasthtag „Justizirrtum“. (1)
Und im September 2018 behauptete er sogar: „Daß mittlerweile selbst in Mitteldeutschland im Wochentakt Deutsche von Ausländern umgebracht werden, ist eine direkte Folge der auch von Herrn Haseloff unterstützten, ungeregelten Massenzuwanderung aus Afrika und Nahost, die ganz selbstverständlich und absehbar zu gewalttätigen Konflikten führen mußte“. (2)
Über die Einbindung von Pasemann in ein Netzwerk aus völkischen Nationalisten und Neonazis berichtete LSA Rechtsaussen bereits im April 2017 unter der Überschrift: „Magdeburg – Neues Zentrum für Neonaziburschenschafter?!“ (3)
Laut Die Zeit kann Pasemann als Verbindungsmann zur Identitären Bewegung (IB) eingeordnet werden. Er soll dazu beigetragen haben, dass Melanie Schmitz und Till-Lucas Wessels (auch Autor für das rechtsextreme Magazin Sezession) auf einer AfD-Kundgebung vor dem Landtag von Sachsen-Anhalt auftreten konnten. Ein Datenleak von 2010 enttarnte ihn als Kunden des Onlineshops Thor Steinar. (4)

Seine Mitarbeiter*innen:

Timm Ballschuh, „Mitglied in einer extrem rechten Burschenschaft, die keine Männer nichtdeutscher Herkunft aufnimmt, und steht auf einer Mitgliederliste der NPD-Nachwuchsorganisation Junge Nationaldemokraten, die der Mitteldeutschen Zeitung vorliegt. Er bestreitet, jemals dort Mitglied gewesen zu sein, gibt allerdings zu, dass er sich früher zur NPD bekannt habe. Zuletzt will er 2011 auf einer NPD-Wahlkampfveranstaltung gewesen sein.(5)

[71] Tobias Matthias Peterka

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[72] Paul Viktor Podolay

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[73] Jürgen Pohl

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[74] Stephan Protschka

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[75] Martin Reichardt

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[76] Martin Erwin Renner

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[77] Roman Johannes Reusch

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[78] Ulrike Schielke-Zeising

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

……

 

[79] Dr. Robby Schlund

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[80] Jörg Schneider

Der Bundestagsabgeordnete Jörg Schneider ist seit dem WS 1988/89 Mitglied der Burschenschaft Germania Hamburg, die pflichtschlagend und Mitglied der rechtsextremen Deutschen Burschenschaft (DB) ist.
Laut Die Zeit hat Schneider eine interessante politische Entwicklung sich. So war er Mitglied der CDU, der FDP und der rechtsextremen Partei Die Freiheit, die bis zu ihrer Auflösung vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet wurde.
Schneider vertritt die Ansicht, dass Hartz-IV-Empfänger*innen, die nicht arbeiten, genaus bestraft werden sollten wie Schwarzfahrer*innen oder Steuerhinterzieher*innen und laut Zeit will er sich dafür einsetzen, dass „die Linken die Nase nicht mehr aus der Deckung bekommen.“

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[81] Uwe Schulz

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[82] Thomas Seitz

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[83] Martin Sichert

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[84] Detlev Spangenberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[85] Dr. Dirk Spaniel

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[86] René Springer

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[87] Beatrix von Storch

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

……

 

[88] Dr. Alice Weidel

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Mitarbeiter*innen:

Daniel Tapp: Geschäftsführer des Studienzentrums Weikersheim. Wie die Zeit berichtet, soll er zuvor Mitarbeiter der österreichischen FPÖ-Abgeordneten Barbara Rosenkranz gewesen sein. Tapp ist übrigens Verbandsbruder der rechtsextremen Marburger Burschenschaft Rheinfranken. Auch für die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit hat er schon Artikel verfasst.

[89] Prof. Dr. Harald Weyel

Das ehemalige Mitglied der Freien Wähler ist seit 2013 Mitglied der Alternativen für Deutschland (AfD) und seit 2017 Bundestagsabgeordneter.
Die Zeit berichtete 2017 über Harald Weyels Facebook Posts. Hier teile er sexistische Beiträge, in denen Frauen ein genetisch bedingter Mangel an Intelligenz nachgesagt werde. (1) Der Bundestagsabgeordnete gehörte auch zur Facebook-Hetzgruppe Die Patrioten, die in 2017 ein Foto von Anne Frank verhöhnte und verunglimpfte. (2)
Wegen der Durchführung eines nicht näher genannten Disziplinarverfahrens wurde am 18.01.2018 die Immunität des Bundestagsabgeordneten Harald Weyel  aufgehoben.
Für die „neu“rechte Junge Freiheit hat Harald Weyel bereits Artikel verfasst und er fungierte im Rahmen der 19. Sommerakademie des Instituts für Staatspolitik (IfS) als Referent zum Thema „Die Verdammten Europas“. (3)
Harald Weyel, Sohn eines schwarzen amerikanischen GIs und einer Krankenhausköchin aus dem Westerwald, bezeichnet sich selbst als einen „preußisch-hessischen Nationalkosmopoliten“. (4) Wonach sich der Bundestagsabgeordnete sehnt, verdeutlicht nachfolgender Auszug aus einem Gespräch mit Weyel.
Hier beschreibt er Deutschland, als ein kolonialistisches Kaiserreich, ein Land, in dem „die deutschen Dinge endlich wieder so zu regeln (Anm: sind!), dass die Normalität, wie sie im Kaiserreich noch geherrscht hat“, wiederhergestellt werde – einem Kaiserreich übrigens, das seine „Kolonialsubjekte“ in Afrika mit Respekt und Zuneigung behandelt habe.(5)
Und damit ist über diesen antidemokratischen, sexistischen und rassistischen Bundestagsabgeordneten schon alles gesagt.

Seine Mitarbeiter*innen:

Erik Lehnert: Geschäftsführer des Instituts für Staatspolitik (IfS), Mitbegründer des Magazins Sezession, Kuratoriumsmitglied der „neu“rechten Titurel-Stiftung, deren Geldgeber ein Haus für die Identitäre Bewegung (IB) in Halle erworben hat. In der Vergangenheit war er Referent für die rechtsextreme Münchner Burschenschaft Danubia, für die Marburger Burschenschaft Germania und Autor für die Wochenzeitung Junge Freiheit (JF). Für den 6. Juni war Lehnert in den Räumlichkeiten des Bundestages eingeladen, um einen Vortrag für die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung zu halten.

[90] Wolfgang Wiehle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

[91] Dr. Heiko Wildberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

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[92] Dr. Christian Wirth

Der Bundestagsabgeordnete ist seit 1982/83 Mitglied der Burschenschaft Ghibellinia Prag zu Saarbrücken, einer pflichtschlagenden Burschenschaft. Angeblich hat er während seiner Aktivenzeit 13 Parteien geschlagen.
Das ehemalige FDP-Mitglied Wirth gehört auch zur Burschenschaft Normannia zu Heidelberg. Auch diese Burschenschaft ist pflichtschlagend, darüberhinaus ist sie organisiert in der rechtsextremen Deutschen Burschenschaft (DB).
Die Zeit beschrieb Wirth in einem Artikel vom 21.09.2017 als einen , der bei seiner Wahl zum Spitzenkandidaten der Saarland-AfD stramm rechte Positionen vertreten habe. Ohne Übertreibung kann Wirth den völkischen Nationalisten zugeordnet werden und das nicht nur in Anbetracht seiner Aussage, die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung habe dazu geführt, dass „Hunderttausende muslimische Männer in Deutschland Lebensraum für sich und ihre Religion erobern“.
So forderte Christian Wirth im Rahmen seiner Rede im deutschen Bundestag (15.06.2018) kein Wahlrecht für Nichtdeutsche. Dabei ist diese Aussage grundsätzlich falsch, denn Menschen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen sind auch nicht wahlberechtigt.
Als Jurist ist ihm dies mit Sicherheit bekannt. Allerdings scheint er es vorzuziehen im Rahmen seiner Tätigkeit als Abgeordneter im Deutschen Bundestag Rassismus und Hetze weiter zu verbreiten.
Und damit ist über ihn auch schon alles gesagt.

Seine Mitarbeiter*innen:

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[93] Uwe Witt

 

 

 

 

 

 

 

 

Seine Mitarbeiter*innen:

……

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Gegen die Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts stimmten

[1]

Es stimmten mit Nein am 30.06.2017: [2]

CDU/CSU (von insgesamt 309 stimmten 226 dagegen)

  1. Katrin Albsteiger
  2. Artur Auernhammer
  3. Dorothee Bär
  4. Thomas Bareiß
  5. Norbert Barthle
  6. Günter Baumann
  7. Manfred Behrens
  8. Veronika Bellmann
  9. André Berghegger
  10. Christoph Bergner
  11. Ute Bertram
  12. Steffen Bilger
  13. Clemens Binninger
  14. Peter Bleser
  15. Wolfgang Bosbach
  16. Norbert Brackmann
  17. Klaus Brähmig
  18. Michael Brand
  19. Reinhard Brandl
  20. Helmut Brandt
  21. Ralf Brauksiepe
  22. Dr. Helge Braun
  23. Heike Brehmer
  24. Ralph Brinkhaus
  25. Cajus Caesar
  26. Alexandra Dinges-Dierig
  27. Alexander Dobrindt
  28. Michael Donth
  29. Thomas Dörflinger
  30. Marie-Luise Dött
  31. Hansjörg Durz
  32. Iris Eberl
  33. Jutta Eckenbach
  34. Hermann Färber
  35. Uwe Feiler
  36. Thomas Feist
  37. Enak Ferlemann
  38. Ingrid Fischbach
  39. Dirk Fischer
  40. Axel E. Fischer
  41. Maria Flachsbarth
  42. Klaus-Peter Flosbach
  43. Thorsten Frei
  44. Hans-Peter Friedrich
  45. Michael Frieser
  46. Michael Fuchs
  47. Hans-Joachim Fuchtel
  48. Alexander Funk
  49. Ingo Gädechens
  50. Alois Gerig
  51. Eberhard Gienger
  52. Josef Göppel
  53. Ursula Groden-Kranich
  54. Hermann Gröhe
  55. Michael Grosse-Brömer
  56. Astrid Grotelüschen
  57. Markus Grübel
  58. Manfred Grund
  59. Oliver Grundmann
  60. Olav Gutting
  61. Christian Haase
  62. Florian Hahn
  63. Rainer Hajek
  64. Stephan Harbarth
  65. Jürgen Hardt
  66. Gerda Hasselfeldt
  67. Stefan Heck
  68. Matthias Heider
  69. Helmut Heiderich
  70. Frank Heinrich
  71. Jörg Hellmuth
  72. Rudolf Henke
  73. Michael Henrich
  74. Ansgar Heveling
  75. Christian Hirte
  76. Robert Hochbaum
  77. Alexander Hoffmann
  78. Karl Holmeier
  79. Franz-Josef Holzenkamp
  80. Margaret Horb
  81. Mathias Edwin Höschel
  82. Charles M. Huber
  83. Hubert Hüppe
  84. Erich Irlstorfer
  85. Thomas Jarzombek
  86. Sylvia Jörrißen
  87. Franz Josef Jung
  88. Egon Jüttner
  89. Bartholomäus Kalb
  90. Hans-Werner Kammer
  91. Steffen Kanitz
  92. Alois Karl
  93. Anja Karliczek
  94. Bernhard Kaster
  95. Volker Kauder
  96. Ronja Kemmer
  97. Georg Kippels
  98. Volkmar Klein
  99. Axel Knoerig
  100. Jens Koeppen
  101. Markus Koob
  102. Carsten Körber
  103. Hartmut Koschyk
  104. Kordula Kovac
  105. Michael Kretschmer
  106. Gunther Kirchbaum
  107. Günter Krings
  108. Bettina Kudla
  109. Günter Lach
  110. Uwe Lagosky
  111. Dr. h.c. Karl A. Lamers
  112. Andreas G. Lämmel
  113. Dr. Norbert Lammert
  114. Katharina Landgraf
  115. Ulrich Lange
  116. Barbara Lanzinger
  117. Paul Lehrieder
  118. Philipp Lengsfeld
  119. Andreas Lenz
  120. Philipp Graf Lerchenfeld
  121. Antje Lezius
  122. Matthias Lietz
  123. Andrea Lindholz
  124. Carsten Linnemann
  125. Patricia Lips
  126. Wilfried Lorenz
  127. Claudia Lücking-Michel
  128. Daniela Ludwig
  129. Karin Maag
  130. Yvonne Magwas
  131. Thomas Mahlberg
  132. Thomas de Maizière
  133. Gisela Manderla
  134. Matern von Marschall
  135. Hans-Georg von Marwitz
  136. Stephan Mayer
  137. Reiner Meier
  138. Michael Meister
  139. Angela Merkel
  140. Maria Michalk
  141. Dietrich Monstadt
  142. Karsten Möring
  143. Elisabeth Motschmann
  144. Gerd Müller
  145. Stefan Müller
  146. Michaela Noll
  147. Helmut Nowack
  148. iur. Georg Nüßlein
  149. Julia Obermeier
  150. Wilfried Oellers
  151. Florian Oßner
  152. Tim Ostermann
  153. Henning Otte
  154. Sylvia Pantel
  155. Martin Patzelt
  156. Ulrich Petzold
  157. Joachim Pfeiffer
  158. Sibylle Pfeiffer
  159. Eckhard Pols
  160. Thomas Rachel
  161. Kerstin Radomski
  162. Alexander Radwan
  163. Alois Rainer
  164. Peter Ramsauer
  165. Eckhardt Rehberg
  166. Lothar Riebsamen
  167. Josef Rief
  168. Dr. Heinz Riesenhuber
  169. Iris Ripsam
  170. Johannes Rörig
  171. Kathrin Rösel
  172. Norbert Röttgen
  173. Erwin Rüddel
  174. Albrecht Rupprecht
  175. Wolfgang Schäuble
  176. Andreas Scheuer
  177. Karl Schiewerling
  178. Jana Schimke
  179. Norbert Schindler
  180. Tankred Schipanski
  181. Christian Schmidt
  182. Gabriele Schmidt
  183. Patrick Schnieder
  184. Bernhard Schulte-Drüggelte
  185. Klaus Peter Schulze
  186. Armin Schuster
  187. Detlef Seif
  188. Johannes Selle
  189. Reinhold Sendker
  190. Dr. Patrick Sensburg
  191. Bernd Siebert
  192. Thomas Silberhorn
  193. Johannes Singhammer
  194. Carolo Stauche
  195. Frank Steffel
  196. Albert Stegemann
  197. Christian Freiherr von Stetten
  198. Rita Stockhofe
  199. Stephan Stracke
  200. Max Straubinger
  201. Karin Strenz
  202. Thomas Stritzl
  203. Astrid Timmermann-Fechter
  204. Hans-Peter Uhl
  205. Volker Ullrich
  206. Arnold Vaatz
  207. Thomas Viesehon
  208. Volkmar Vogel
  209. Sven Volmering
  210. Christel Voßbeck-Kayser
  211. Kees de Vries
  212. Marco Wanderitz
  213. Karl-Heinz Wange
  214. Nina Warken
  215. Peter Weiß
  216. Anja Weisgerber
  217. Ingo Wellenreuther
  218. Marian Wendt
  219. Waldemar Westermayer
  220. Peter Wichtel
  221. Annette Widmann-Mauz
  222. Heinz Wiese
  223. Klaus-Peter Willsch
  224. Barbara Woltmann
  225. Heinrich Zertik
  226. Emmi Zeulner

Fraktionslos:

  1. Erika Steinbach

Quelle:

[1] https://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/abstimmung/?id=486, zuletzt abgerufen am 27.09.2018

[2] https://www.bundestag.de/parlament/plenum/abstimmung/abstimmung/?id=486, zuletzt abgerufen am 27.09.2018

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Gegen die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe stimmten

Es stimmten am 15.05.1997 mit NEIN:

CDU/CSU

  1. Brigitte Baumeister
  2. Meinrad Belle
  3. Joseph-Theodor Blank
  4. Norbert Blüm
  5. Wolfgang Bötsch
  6. Klaus Brähmig
  7. Rudolf Braun (Auerbach)
  8. Georg Brunnhuber
  9. Manfred Carstens (Emstek)
  10. Hubert Deittert
  11. Albert Deß
  12. Wilhelm Dietzel
  13. Hansjürgen Doss
  14. Maria Eichhorn
  15. Wolfgang Engelmann
  16. Heinz Dieter Eßmann
  17. Anke Eymer
  18. Klaus Francke (Hamburg)
  19. Gerhard Friedrich
  20. Hans-Joachim Fuchtel
  21. Norbert Geis
  22. Reinhard Göhner
  23. Wolfgang Götzer
  24. Joachim Gres
  25. Kurt-Dieter Grill
  26. Wolfgang Gröbl
  27. Manfred Grund
  28. Carl-Detlev Freiherr von Hammerstein
  29. Gottfried Haschke (Großhennersdorf)
  30. Gerda Hasselfeldt
  31. Otto Hauser (Esslingen)
  32. Hansgeorg Hauser (Rednitzhembach)
  33. Klaus-Jürgen Hedrich
  34. Helmut Heiderich
  35. Detlef Helling
  36. Ernst Hinsken
  37. Josef Hollerith
  38. Karl-Heinz Hornhues
  39. Siegfried Hornung
  40. Joachim Hörster
  41. Georg Janovsky
  42. Helmut Jawurek
  43. Dionys Jobst
  44. -Ing. Rainer Jork
  45. Bartholomäus Kalb
  46. Volker Kauder
  47. Hans-Ulrich Köhler (Hainspitz)
  48. Manfred Kolbe
  49. Rudolf Kraus
  50. Wolfgang Krause (Dessau)
  51. Reiner Krziskewitz
  52. Hermann Kues
  53. Karl A. Lamers (Heidelberg)
  54. Helmut Lamp
  55. Paul Laufs
  56. Karl-Josef Laumann
  57. Klaus W. Lippold (Offenbach)
  58. Heinrich Lummer
  59. Michael Luther
  60. Erwin Marschewski
  61. Martin Mayer (Siegertsbrunn)
  62. Michael Meister
  63. Friedrich Merz
  64. Elmar Müller (Kirchheim)
  65. Engelbert Nelle
  66. Bernd Neumann (Bremen)
  67. Friedhelm Ost
  68. Eduard Oswald
  69. Peter Paziorek
  70. Angelika Pfeiffer
  71. Gero Pfennig
  72. Winfried Pinger
  73. Hermann Pohler
  74. Bernd Protzner
  75. Dieter Pützhofen
  76. Hans Raidel
  77. Peter Ramsauer
  78. Peter Rauen
  79. Otto Regenspurger
  80. Klaus Dieter Reichardt (Mannheim)
  81. Hans-Peter Repnik
  82. Roland Richter
  83. Roland Richwien
  84. Erich Riedl (München)
  85. Klaus Riegert
  86. Franz Romer
  87. Hannelore Rönsch (Wiesbaden)
  88. Klaus Rose
  89. Kurt J. Rossmanith
  90. Adolf Roth (Gießen)
  91. Christian Ruck
  92. Roland Sauer (Stuttgart)
  93. Hartmut Schauerte
  94. Karl-Heinz Scherhag
  95. Gerhard Scheu
  96. Norbert Schindler
  97. Dietmar Schlee
  98. Christian Schmidt (Fürth)
  99. Hans-Otto Schmiedeberg
  100. Hans Peter Schmitz (Baesweiler)
  101. Michael von Schmude
  102. Wolfgang Schulhoff
  103. Dieter Schulte (Schwäbisch Gmünd)
  104. Clemens Schwalbe
  105. Wilhelm Josef Sebastian
  106. Horst Seehofer
  107. Heinz-Georg Seiffert
  108. Johannes Selle
  109. Jürgen Sikora
  110. Johannes Singhammer
  111. Wolfgang Steiger
  112. Erika Steinbach
  113. Wolfgang Freiherr von Stetten
  114. Gerhard Stoltenberg
  115. Max Straubinger
  116. Matthäus Strebl
  117. Michael Stübgen
  118. Egon Susset
  119. Michael Teiser
  120. Klaus-Dieter Uelhoff
  121. Gunnar Uldall
  122. Theodor Waigel
  123. Jürgen Warnke
  124. Hans-Otto Wilhelm (Mainz)
  125. Fritz Wittmann
  126. Dagmar Wöhrl
  127. Peter Kurt Würzbach
  128. Wolgang Zeitlmann
  129. Benno Zierer
  130. Wolfgang Zöller

F.D.P.

  1. Hildebrecht Braun (Augsburg)
  2. Karlheinz Guttmacher
  3. Burkhard Hirsch
  4. Roland Kohn
  5. Uwe Lühr
  6. Günther Friedrich Nolting
  7. Rainer Ortleb

Quelle: http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/13/13175.pdf, ab S. 15800, zuletzt abgerufen am 27.09.2018

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Resch-Verlag

Der Resch-Verlag als ein technischer Verlag besteht bereits seit 1973. Zwanzig Jahre später (1993) kam die Buchreihe Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft hinzu.

So vertreibt der Verlag neben Schulungsunterlagen für Ausbilder und Geräteführer und Publikationen aus den Bereichen Energie/Technik auch Veröffentlichungen zum Thema Politik, Recht, Wirtschaft und Gesellschaft, Kinder und Jugendliche, zuzügl. Kinder und Jugendliche.[1]

Die Bücher, die der Verlag anbietet, sollen eigenen Angabe zufolge dem christlichen Welt- und Menschenbild entsprechen, „… zumindest nicht zuwiderlaufen, sie sollten frei von ideologischem oder esoterischem Gedankengut sein“.[2]

Anmerkung: Selbstdarstellung als Screenshot siehe Anhang 1

Wer sich mit den Autor*innen ein wenig befasst, stellt schnell fest, dass gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit, Abtreibungsgegner*innenschaft, Homohass und eine rechte Ideologie offensichtlich dem Welt- und Menschenbild, dem christlichen, des Verlagsgründers Ingo Resch, einem Autoren für die rechtslibertäre Monatsschrift Eigentümlich frei, entsprechen.

Der Verlag ist, wie noch zu sehen sein wird, mehr als „Bücher zu Themen aus Wissenschaft, Theologie, Wirtschaft und Gesellschaft“, wie im Ausstellerverzeichnis der diesjährigen Frankfurter Buchmesse zu lesen ist. [3]

Auch die Startseite des Verlages erscheint zunächst harmlos. „Schulungsunterlagen für Ausbilder und Geräteführer. Damit sicher gefahren wird. Bei jedem Einsatz[4] steht auf dem Banner geschrieben, doch spätestens nach dem zweiten Blick wird deutlich, wer und was dahinter steckt.

[5]

Denn der Verlag ist eine Plattform für die Ideologie von Abtreibungsgegner*innen, „Homoumpoler*innen“, „neuen“ Rechten, Rechts-Libertären und Rechtsextremen.

Zu den Autor*innen gehört z.B. auch

die Abtreibungsgegnerin Christa Meves mit zahlreichen Publikationen, darunter auch die Schrift „Ermutigung zu kindgerechtem Erziehen“. Eine Gemeinschaftsproduktion mit dem extrem rechten Ehrenpräsidenten des Deutschen Lehrerverbandes Josef Kraus als Co-Autor.

Die Publizistin Christa Meves ist schon seit Jahrzehnten einschlägig bekannt. Aufgeführt ist sie u.a. auf der Referentenliste der rechtsextremen Münchner Burschenschaft Danubia und der Burschenschaft Normannia-Nibelungen. Darüberhinaus ist sie Gründerin des Vereins Verantwortung für die Familie e.V., Vorstandsmitglied des Vereins Zukunft Europa e.V..
Schon in den 1970iger Jahren fungierte „Deutschlands führende Homphobe[6] Christa Meves als Referentin für die rechtsextreme Gesellschaft für biologische Anthropologie, Eugenik und Verhaltensforschung. [7]
Als Autorin verfasste sie Beiträge für die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit, für Vision 2000, für Medizin und Idelogie (eine Zeitschrift der Europäischen Ärzteaktion, eine Anti-Abtreibungsorganisation), neben einer Vielzahl von Büchern, die sie im Laufe ihres Lebens veröffentlichte.

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz aus den Reihen der „Homoumpoler*innen“

Beiratsmitglied des Vereins Deutsches Insitut für Jugend und Gesellschaft (DIJG), Unterzeichnerin der homosexuellenfeindlichen Marburger Erklärung, Referentin für das 2016 stattgefundene Symposium von Demo für Alle, Referentin für die Konrad-Adenauer Stiftung (2018), Autorin für Zukunft Europa e.V. und für die Paneuropa Union e.V.

Manfred Kleine-Hartlage, Buchautor des rechtsextremen Antaios-Verlages

Auch Manfred Kleine-Hartlage ist einschlägig längst bekannt, sei es als Unterzeichner der Charta 2017 oder als Autor für die Sezession, für das Deutschland-Journal der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft (SWG), ZUERST!, die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit (JF), für Compact oder als Referent für das Institut für Staatspolitik (IfS).

Harald Seubert, der den „neuen“ Rechten zugeordnet werden kann.

Der mittlerweile verstorbene Roland Baader, einzuordnen extrem Rechts und Libertär. Ergänzende Informationen zum Thema rechte Libertäre hier.

Und damit ist über den Resch-Verlag bereits alles nennenswerte zusammengefasst.

Anhang:

[8]

Quellenangaben:

[1] https://www.resch-verlag.com/catalog/politik-recht-wirtschaft-12-0.html, zuletzt abgerufen am 13.09.2018

[2] https://www.resch-verlag.com/catalog/politik-recht-wirtschaft-12-0.html, zuletzt abgerufen am 13.09.2018

[3] https://catalog.services.book-fair.com/de/aussteller-und-verzeichnisse/aussteller-a-z/aussteller-a-z-details/ID/816467/action/detail/controller/Exhibitors/, zuletzt abgerufen am 15.09.2018

[4] https://www.resch-verlag.com zuletzt abgerufen am 13.09.2018

[5] https://www.resch-verlag.com/, zuletzt abgerufen am 13.09.2018

[6] http://www.regensburg-digital.de/deutschlands-fuhrende-homophobe-kommt-nach-donaustauf/18032013/, zuletzt abgerufen im Januar 2017

[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Gesellschaft_f%C3%BCr_biologische_Anthropologie,_Eugenik_und_Verhaltensforschung, zuletzt abgerufen am 24.06.2018

[8] https://www.resch-verlag.com/catalog/politik-recht-wirtschaft-12-0.html, zuletzt abgerufen am 13.09.2018

Über die Frankfurter Buchmesse 2018 – eine Zusammenstellung von Informationen

Letzte Aktualisierung am 17.10. um 13:57

Frankfurter Buchmesse 10. bis 14. Oktober 2018

[1] Einleitende Anmerkungen
Aussteller incl. Verlage aus dem deutschsprachigen Ausland, wie z.B. Österreich (1)
Rechtsextreme und Rechte Verlage/Vereine/Organisationen
[2] Ahriman-Verlag
[3] Ares-Verlag
[4] Bibliothek des Konservatismus (BdK)/Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF)
[5] CATO Verlag GmbH
[6] DVCK e.V. – Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur
[7] Europa Verlag GmbH & Co. KG
[8] Fontis AG/Fontis Media GmbH
[9] Förderverein der Freunde der Vierteljahresschrift TUMULT *
[10] Informationsdienst der Evangelischen Allianz (idea)
[11] Junge Freiheit Verlag GmbH & Co.
[12] Karolinger Verlag
[13] Konrad-Adenauer Stiftung (KAS)
[14] Leopold Stocker Verlag
[15] Lepanto Verlag **
[16] Loci Verlag und Antaios Verlag
[17] Manuscriptum Verlagsbuchhandlung
[18] Resch Verlag
[19] Riva – in der Münchner Verlagsgruppe GmbH
[20] Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)
Nicht genuin rechte Verlage/Organisationen
[21] Claudius Verlag im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V.
[22] Edition Körber/Körber Stiftung
[23] KM. katholischermedienverband
[24] Aussteller aus dem Ausland
Ring Cedars Publishing House LLC (Russland)
[25] Sonstiges
[26] Anmerkungen über den Börsenverein des Deutschen Buchhandels
[27] Nachlese zur Frankfurter Buchmesse
[28] Quellenangaben

* vertreten durch die Manuscriptum Verlagsbuchhandlung
** vertreten durch KM. katholischermedienverband

**********

[1] Einleitende Anmerkungen

Die größte Buchmesse der Welt, die Frankfurter Buchmesse, findet in diesem Jahr in der Zeit vom 10. bis 14. Oktober statt und damit seit 1948 zum 70. Mal.

4.000 Veranstaltungen fanden im letzten Jahr auf der Buchmesse in Frankfurt statt, 286.425 Menschen aus 137 Ländern besuchten die Buchmesse mit Aussteller*innen aus 102 Ländern. (1)

Darunter auch kritisch-emanzipatorische Verlage, linke Aussteller*innen, Publikationen von und für die LGBTIQ*-Community, Frauenbuchverlage, Romane, Thriller, Comics, Mangas, feministische Schriften, Fachliteratur, Belletristik … und das alles multinational. Wer dabei zum Beispiel an Vielfalt, Diversität und den energetischen Effekt eines inspirierenden Buches denkt, sollte sich bewusst machen, dass zu den Aussteller*innen zahlreiche rechsextreme, rechte, reaktionäre-protofaschistische Verlage und Vereine mit Büchern, Veröffentlichungen und Veranstaltungen gehören, die gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit transportieren und damit zusätzlich schüren.

Mindestens 15 derartige Verlage und Vereinigungen haben an der Leipziger Buchmesse, die als die „kleine Schwester der Frankfurter Buchmesse“ bezeichnet wird, teilgenommen und das mit 12 Veranstaltungen. Ergänzende Informationen dazu hier

Diese Informationszusammenstellung hat es sich darum zur Aufgabe gemacht, dies zu dokumentieren. Die Dokumentation wird fortlaufend ergänzt, geeignet zum Suchen, Nachschlagen und Informieren.

Zur besseren Lesbarkeit und um einen einigermaßen überschaubaren Überblick bieten zu können, wurden die ergänzenden Informationen über die teilnehmenden Verlage oder Vereine durch Verlinkungen eingebunden.

Die anwendungsfreundlichen Sprungmarkierungen sollen es möglich machen auch nur einzelne Abschnitte auswählen und lesen zu können.

Aussteller (2)

[2] Ahriman-Verlag

In diesem Jahr wird der rechtsextreme und antisemitische Ahriman-Verlag, der auch Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist, auf der Buchmesse mit einem Stand und einer Veranstaltung vertreten sein.

Fritz Erik Hoevels wird am 13.10.2018, 14.00 in Halle 4C sein Buch „Die Rechts/Links-Verwirrung“ vorstellen.

Eine kurze Vorschau auf das Buch gewährt von Amazon, die jeden Kommentar überflüssig macht.

[3] Ares Verlag

In diesem Jahr wird der rechtsextreme Ares Verlag, dessen Bücher auch von dem rechtsextremen Antaios Verlag vertrieben werden, auf der Frankfurter Buchmesse mit einem Stand vertreten sein.

 

Angekündigt wurde kurzfristig (am 11.10.) eine Veranstaltung am Sa 13.10. am Stand des Ares-Verlags. Im Rahmen einer Buchvorstellung wurden
Felix Dirsch
, Lothar Mack, Daniel Zöllner, Volker Münz (MdB AfD), Thomas Wawerka, Matthias Matussek (u.a. CATO), Martin Lichtmesz/Semlitsch und Caroline Sommerfeld (u.a. Autorin für die Sezession, Identitäre Bewegung (IB)) aufgeführt. (Quelle: hier)

[4] Bibliothek des Konservatismus (BdK)/Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung (FKBF)

Auch in diesem Jahr wird die Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung mit der BdK auf der Buchmesse mit einem Stand vertreten sein.

[5] Cato Verlag GmbH

Auch in diesem Jahr wird der CATO Verlag mit einem Stand auf der Buchmesse vertreten sein.

[6] DVCK e.V. (Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur)

Auch die Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur wird mit einem Stand auf der Buchmesse vertreten sein.

[7] Europa Verlag GmbH & Co. KG

Der Europa Verlag wird in diesem Jahr nicht nur mit einem Stand vertreten sein, sondern mit drei Veranstaltungen.

Besondere Bedeutung hat dabei die Autorenstunde mit dem Verlagsautor Raymond Unger.

Dabei geht es um das Buch: „Die Wiedergutmacher: Das Nachkriegstrauma und die Flüchtlingsdebatte“.

Ergänzende Informationen über den Europa Verlag und seine Autor*innen gibt es hier oder als kurzer informatischer thread hier

[8] Fontis AG/Fontis Media GmbH

Auch in diesem Jahr ist die Fontis AG bzw. der Fontis Verlag auf der diesjährigen Buchmesse vertreten.

[9] Förderverein der Freunde der Vierteljahresschrift TUMULT wird durch die Manuscriptum Verlagsbuchhandlung vertreten

Ergänzende vorläufige Informationen über TUMULT  hier
Anmerkung: der Schatzmeister von TUMULT Benjamin Jahn Zschocke ist Sprecher der Bürgerbewegung Pro Chemnitz. (8)

[10]  Informationsdienst der evangelischen Allianz (idea)

Auch in diesem Jahr wird idea mit einem eigenen Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten sein.

[11] Junge Freiheit Verlag GmbH & Co.

Auch die Junge Freiheit ist als Aussteller geführt. Ergänzende Informationen über die „neu“rechte Wochenzeitung hier

Das Veranstaltungsprogramm der Jungen Freiheit ist bisher nicht bekannt, allerdings plant die „neu“rechte Wochenzeitung eine Partymeile auf der Buchmesse. Nachzulesen in diesem Screenshot.

Wie die Junge Freiheit am 12.10. veröffentlichte, finden in der Zeit vom 12.10 bis 14.10. neun Veranstaltungen statt.
12.10.2018: Dieter Stein, Norman Gutschow, Rainer Rahn (AfD), Vera Lengsfeld
13.10.2018: Erich Weede, Thor Kunkel, Robert M. Zoske, Claus M. Wolfschlag
14.10.2018: Thorsten Polleit

[12]  Karolinger Verlag

Auch in diesem Jahr wird der Karolinger Verlag auf der Buchmesse mit einem eigenen Stand vertreten sein.

Ergänzende Informationen über den rechtsextremen Karolinger Verlag hier und hier

[13]  Konrad-Adenauer Stiftung (KAS)

Im Ausstellerverzeichnis der Frankfurter Buchmesse ist die KAS noch nicht geführt. Auf der Webseite der Stiftung gibt es diesen Veranstaltungshinweis . Ergänzende Informationen über die Konrad-Adenauer Stiftung gibt es als thread hier

Screenshot vom 06.09.2018; Quelle: http://www.kas.de/suedkaukasus/de/events/78451/

[14] Leopold Stocker Verlag GmbH,
der Bücher des Ares Verlages vertreibt

Auch der Leopold Stocker Verlag gehört zu den Ausstellern auf der Frankfurter Buchmesse.

Ergänzende Informationen über den rechtsextremen Leopold Stocker Verlag hier

[15] Lepanto Verlag Der extrem rechte katholische Verlag ist durch die Hintertüre mit einem Autoren auf der Buchmesse vertreten durch KM. katholischermedienverband.

[16] Loci Verlag/Antaios Verlag

Auch der Loci Verlag des Dr. Thomas Veigel wird sich in diesem Jahr mit einem Stand beteiligen.

Von besonderer Bedeutung ist dabei die Tatsache, dass der Zahnarzt Thomas Veigel (Anmerkung: identisch ist die Adresse der zahnärztlichen Praxis Dr. Veigel & Partner, https://euroimplantat.de/) den Antaios-Verlag zum 09.10.2018 übernommen hat, wie die Presseerklärung im rechtsextremen Magazin Sezession vom 10.10.2018 belegt.

Sowohl Thomas Veigel als auch Götz Kubitschek und Ellen Kositza, als zukünftige Programmleiterin werden am Stand des Loci-Verlags anzutreffen zu sein.

Wie nicht nur die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit berichtet hier, ist der Antaios-Verlag mitlerweile mit einem eigenen Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten.

Und damit sind, wenn auch indirekt, weitere rechtsextreme Verlage/Vereine vertreten. Darunter der Regin-Verlag, die Blaue Narzisse, der faschistische Jungeuropa-Verlag und der Bublies-Verlag. Dieser Verlag vertreibt und verlegt Publikationen, die von NS-Kriegsverbrecher*innen verfasst worden sind.

Eine angekündigte Veranstaltung findet am 12.10. um 14.30 statt.
Anwesend werden sein:
Thomas Veigel, Vera Lengsfeld, Ellen Kositza und Susanne Dagen „Literarisches Trio“

Am darauffolgenden Samstag, am 13.10. findet ein ganztägiger Umtrunk am Stand statt. Kurzfristig wurde am 13.10. mitgeteilt, dass in der Zeit von 11 und 13 Uhr der Loci-Autor Kemal Yilmaz am Stand sein werde. Ab Mittag bis gegen 15 Uhr werden Martin Lichtmesz/Caroline Sommerfeld das gemeinsame Buch „Mit Linken leben“ signieren. (Quelle: hier)

Am 15.10. teilt Götz Kubitschek mit, dass der Antaios Verlag nach wie vor in seinem Besitz ist.

https://sezession.de/59507/buchmesse-der-tag-danach-und-ueberhaupt Götz Kubitschek teilt mit, dass der Antaios-Verlag nach wie vor in seinem Besitz ist und was es mit dem Loci-Verlag eigentlich auf sich hat. Der Text ist leider zu lang, um ihn hier aufzuschreiben.

Quelle: https://sezession.de/59507/buchmesse-der-tag-danach-und-ueberhaupt, zuletzt abgerufen am 15.10.2018

[17] Manuscriptum Verlagsbuchhandlung

Der Manuscriptum Verlag wird mit einem Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten sein und mit ihm dann auch indirekt TUMULT. Insofern ist es unerheblich, ob TUMULT einen eigenen Stand betreibt und eine eigenständige Anmeldung.

Welche Veranstaltungen die Manuscriptum Verlagsbuchhandlung in diesem Jahr geplant hat, wurde nicht bekannt gegeben.

Allerdings wurde bestätigt, dass der Faschist Björn Höcke (AfD) am 12.10. um 17.00 Uhr im Rahmen einer Podiumsdiskussion, die nur Fachbesucher*innen zugänglich sein wird,  das Buch „Nie zweimal in denselben Fluss – Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig“ vorstellen wird. Nachzulesen hier

Wie der Rechte Rand berichtet werden auch der Herausgeber der Zeitschrift TUMULT Frank Böckelmann, Bettina Gruber und Sebastian Hennig an einem Podiumsgespräch am Stand der Manuscriptum Verlagsbuchhandlung teilnehmen.

Diese Veranstaltung findet am 12.10. um 17 Uhr statt.

Anmerkungen: Frank Böckelmann ist darüberhinaus auch Erstunterzeichner der rassistischen Erklärung 2018, Autor für das rechtsextreme Magazin Sezession, Unterzeichner des Appells für die Pressefreiheit (2006) initiiert von der „neu“rechten Wochenzeitung Junge Freiheit, Autor für Compact, Referent für die Bibliothek des Konservatismus….

Bettina Gruber, Autorin Tumult, gehört zu den Erstunterzeichner*innen der Charta 2017  und sie hat die rassistische Erklärung 2018 unterzeichnet.

Sebastian Hennig gehört nicht nur zu den Autoren von Tumult, sondern auch von CATO. Er unterzeichnete die Erklärung 2018, die Charta 2017, schrieb bereits für die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit, für Compact und das rechtsextreme Magazin Sezession. Als Referent fungierte er bereits für die 14. Sommerakademie des Instituts für Staatspoltik (IfS). …
Sein aktuelles Buch: „Nie zweimal in denselben Fluss. Björn Höcke im Gespräch mit Sebastian Hennig“ ist im rechtsextremen Manuscriptum Verlag erschienen. …

[18]  Resch-Verlag

Der Resch-Verlag, der Abtreibungsgegner*innen, „neuen“ Rechte, Rechts-Libertären,  Rechtsextremen und „Homoumpoler*innen“ seit 1993 Publikationsmöglichkeiten bietet, wird auf der Buchmesse mit einem Stand vertreten sein. Die Beschreibung Bücher zu Themen aus Wissenschaft, Theologie, Wirtschaft und Gesellschaft klingt darum geradezu fahrlässig harmlos.

[19]  Riva – in der Münchner Verlagsgruppe GmbH

Riva, mvg Verlag, FinanzBuch Verlag, Redine Verlag, mi-Wirtschaftsbuch sowie LAGO gehören zur Münchner Verlagsgruppe.

Erinnern wollen wir in diesem Zusammenhang noch an das Buch von Rainer Wendt „Deutschland in Gefahr„, erschienen im Rvia Verlag. Nachfolgender Screenshot stammt von der Buchempfehlung der Woche vom Bublies-Verlag.

Anmerkung: Der Bublies-Verlag verlegt und vertreibt u.a auch Publikationen und Schriften, die von NS-Kriegsverbrechern verfasst worden sind. Ergänzende Informationen über den Bublies-Verlag hier

[20] Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)

Screenshot vom Ausstellerverzeichnis der Frankfurter Buchmesse. Sie beweist die Teilnahme der FAZ Halle 3.1/D 106

Ergänzende Informationen hier

Nicht genuin rechte Verlage/Organisationen

[21] Claudius Verlag im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V.

Der Claudius Verlag, 1954 gegründet im evangelischen Presseverband für Bayern e.V., versteht sich als klar christlich und in erster Linie protestantisch. (10) Das hinderte den Verlag jedoch nicht daran das Buch von Alexander Grau, einem Vertreter „neuer“ Rechter, „Hypermoral – Die neue Lust an der Empörung“ zu veröffentlichen und für eine Lesung im BuchHaus Loschwitz der rechtsextremen Buchhändlerin Susanne Dagen zu werben.

Zu dieser Zeit hatte Susanne Dagen bereits die Charta 2017 initiiert, einem Schulterschluss mit rechtsextremen Verlagen, und mit Compact und Ein Prozent zusammengearbeitet.
Ein weiterer Autor im Claudius Verlag ist im übrigen der extrem Rechte Peter Gauweiler (CSU), Sohn des NSDAP-Funktionärs Otto Gauweiler. (11) Peter Gauweilers Buch „Evangelisch in Bayern“ erschien im November 2017.

Wegen der Werbung für Rechtsextreme und wegen der Buchautoren wird der Claudius Verlag hier aufgeführt.

[22]Edition Körber/Körber Stiftung

Aufgeführt ist die Edition Körber/die Körber-Stiftung wegen ihres unreflektierten und geradzu fahrlässigen Umgangs mit dem Namensgeber und Gründer der Stiftung Kurt A. Kröber, einem NSDAP-Mitglied ab 1940, sowie mit der NS-Zeit im allgemeinen.

Auf der Webseite der Stiftung wird Kurt A. Kröber als „Anstifter“ bezeichnet, der zum Vorbild gelebter gesellschaftlicher Verantwortung geworden sei und weiter im Original mit einem Textauszug der sprachlos macht: „(…) 1935 tritt Körber in die Universelle-Werke J. C. Müller & Co. in Dresden ein. Die Universelle beginnt als kriegswichtiger Betrieb auch mit der Produktion von Rüstungsgütern. Dafür werden bis zu 3000 Fremd- und Zwangsarbeiter eingesetzt. 1940 wird Körber Mitglied der NSDAP. Er sieht dies als formales Zugeständnis, mit dem er nie geistige Nähe zum Nationalsozialismus verbindet. Bis 1944 steigt Körber bei der Universelle zum Technischen Direktor auf. 1945 bleibt er unter der sowjetischen Besatzungsmacht im Amt und treibt den zivilen Wiederaufbau des Unternehmens voran.(…)“ (9)

Eine Aufarbeitung und Verantwortung in Anbetracht von Körber, der Mitarbeiter in einem Betrieb wurde, der Zwangsarbeiter ausbeutete und NSDAP-Mitglied war, hat hier definitiv nicht stattgefunden. Geradezu belanglos lesen sich die einzelnen Stationen im Lebens des Gründers, als sei es das Normalste auf der Welt, dass eine Stiftung den Namen eines NSDAP-Mitglieds trägt.

[23] KM. katholischermedienverband

Der Katholische Medienverband, ein Zusammenschluss von katholischen deutschen Medienunternehmen, wird auf der diesjährigen Buchmesse mit einem Stand vertreten sein und mit zusätzlichen elf Veranstaltungen.

Josef Bordat wird sein Buch „Von Ablaßhandel bis Zölibat – Das „Sündenregister“ der Katholischen Kirche“ erschienen im Lepanto Verlag vorstellen. Ein extrem rechter katholischer Verlag.

Ergänzende Informationen über den Lepanto Verlag, der auch Mitglied im Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist hier

[24]  Aussteller aus dem Ausland
Ring Cedars Publishing House LLC (Russland)

Ebenfalls auf der Buchmesse vertreten: Ring Cedars Publishing House LLC (Russland) mit zwei Veranstaltungen mit Wladimir Megre. Autor der völkisch-antisemitisch-esoterischen Anastasia-Buchreihe.

Die Anastasia-Bewegung, die sich auf die zehnbändige Bücherreihe von Megre gründete, wird laut Fachstelle für Sektenfragen infoSekta CH dem rechtsesoterischen Spektrum zugeordnet. (5)

Die Anastasia-Bücher Megres transportieren aber nicht nur Botschaften, die an eine Mischung aus Hare Krishna, Parapsychologie und Verschwörungsideologie erinnern (6), sondern darüberhinaus auch antisemitisches, geschichtsrevisionistisches, antidemokratisches und antipluralistisches Gedankengut. (7)

[25] Sonstiges

Eine Veranstaltung des Heyne Verlags am 13.10.2018 mit @imaginator1d wurde am 12.10. abgesagt. Die Teilnehmerin erklärte, dass sie sich nicht mehr sicher auf der Buchmesse fühle. Dies geht aus nachfolgenden tweets hervor. (Link: https://twitter.com/HeyneVerlag/status/1050790636813717505)

Ergänzende Infos noch hier

…..

Als Ergänzung: bereits verfasste threads über die Frankfurter Buchmesse 2018

thread: Fragen an Book_Fair bezüglich der Frankfurter Buchmesse 2018

Thread über rassistische, rechte und rechtsextreme Neuerscheinungen auf der #fbm18

Thread: Warum die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr von besonderer Brisanz ist

Ein thread über den „braunen Kern“ auf der Frankfurter Buchmesse, als Rundumschlag

Thread zur Frankfurter Buchmesse 2018 und zur Teilnahme von 16 rechten/rechtsextremen Verlagen

[26] Anmerkungen über den Börsenverein des Deutschen Buchhandels

Der Börsenverein des deutschen Buchhandels ist Veranstalter der jährlich stattfindenden Frankfurter Buchmesse, verleiht den jährlichen Friedenspreis des deutschen Buchhandels und den deutschen Buchpreis für den besten deutschsprachigen Roman des Jahres. (3)

Eigenen Angaben zufolge sind im Börsenverein 5.000 Verlage, Buchhandlungen, Antiquariate, Zwischenbuchhändler und Verlagsvertreter organisiert. (4)

Darunter so bekannte rechte bis rechtsextreme Mitglieder wie z.B. das

BuchHaus Loschwitz Susanne Dagen + Michael Bormann OHG

Die rechtsextreme Buchhändlerin Susanne Dagen ist Initiatorin der Charta 2017. Durch gemeinsame Projekte bestehen enge Kontakte u.a. zu Ein Prozent und Ellen Kositza. Ergänzende Informationen über Susanne Dagen hier

Ebenfalls Mitglied ist der rechtsextreme Kopp Verlag

Unter den Mitgliedern befindet sich auch der rechtsextreme und antisemitische Ahriman Verlag

Auch der Lepanto Verlag, ein extrem rechter katholischer Verlag, zählt zu den Mitgliedern des Börsenvereins des deutschen Buchhandels.

Fontis Media GmbH ist ebenfalls Mitglied. Einzuordnen unter rechten Evangelikalen, hervorgegangen aus der Vereinigung zweier Verlage aus dem Spektrum des Pietismus und der Pfingstkirche oder –bewegung.

[27] Nachlese zur Frankfurter Buchmesse

Ausführliche Informationen hier

[28] Quellenangaben

(1) https://www.buchmesse.de/files/media/pdf/facts-and-figures-frankfurter-buchmesse.pdf, zuletzt abgerufen am 05.09.2018

(2) Die angegebenen Aussteller sind über nachfolgenden Link zu finden: https://catalog.services.book-fair.com/de/aussteller-und-verzeichnisse/ausstellersuche/

(3) https://www.boersenverein.de/de/portal/Boersenverein/158389

(4) https://www.boersenverein.de/de/portal/Boersenverein/158389

(5) http://www.infosekta.ch/media/pdf/Anastasia-Bewegung_10112016_.pdf, zuletzt abgerufen am 11.09.2018

(6) https://www.woz.ch/-73a3, zuletzt abgerufen am 11.09.2018

(7) http://www.sektenwatch.de/drupal/sites/default/files/anastasia.pdf, zuletzt abgerufen am 11.09.2018

(8) https://www.derwesten.de/politik/die-bewegung-hinter-den-demos-das-ist-pro-chemnitz-id215205163.html

(9) https://www.koerber-stiftung.de/ueber-uns/der-stifter, zuletzt abgerufen am 12.09.2018

(10) https://www.claudius.de/ueber-uns, zuletzt abgerufen am 16.09.2018

(11) https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Gauweiler, zuletzt abgerufen am 16.09.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

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Spaziergang nach Berlin

I

Nachfolgender Bildausschnitt entstand im Rahmen des Spaziergangs nach Berlin 2017. Hierbei handelt es sich um einen mehrtägigen Marsch der Mitglieder der CDU, der FDP, AfD-Unterstützer*innen, „neue“ und „libertäre“ Rechte zusammen führte.

[1]

Im Mittelpunkt des Fotos, mittels Pfeil gekennzeichnet, ist der als „Privatinvestor“ bekannte „Prof. Dr.“ Max Otte, der Organisator, zu sehen.

Max Otte ist Mitglied der CDU und der WerteUnion

Da er sich seinem „Gewissen verpflichtet fühlt“, unterstützt er die rechtsextreme AfD, hat er die rassistische Erklärung 2018 unterzeichnet, das neue Hambacher Fest organisiert und ist z.B. Vorsitzender des Kuratoriums der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung… .

Otte kann den „RechtsLibertären“ zugeordnet werden und er gehört u.a. zu den Buchautoren des FinanzBuch Verlags.

Der erste mehrtägige „Spaziergang“ fand 2016 statt. In verschiedenen Etappen wurde am Tag marschiert, Nachmittags oder Abends wurde eingekehrt und Vorträge fanden statt.

Auf der gleichnamigen Webseite, vom Institut für Vermögensentwickling GmbH (IFVE) mit Sitz in Köln betrieben, wurden sämtliche Referenten, zu denen auch Max Otte gehörte, vorgestellt.

Die Infos über die Referenten wurden von der Webseite als Screenshot übernommen und mit weiteren Infos ergänzt, um zu zeigen, wer im Rahmen des „Spaziergangs“ zusammengefunden hat, also auch im Hinblick auf Vernetzungen und Strukturen.

II

Anmerkung: Nachfolgende Informationen über die Referenten erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

[2]

Zur Ergänzung:

Erst kürzlich stand der „Prof. Dr. Dr.“ dem „patriotischen Magazin“ Recherche Dresden mit dem Vorsitzenden Felix Menzel (u.a. Blaue Narzisse, Referent diverser rechtsextremer Burschenschaften …) für ein Interview zur Verfügung. Angeblich hat sich Peukert  später davon distanziert.

Als apl. Prof. wird Helge Peukert an der Universität Siegen Fakultät III geführt

Peukert gehört zum Ausschuss für Evolutorische Ökonomik der Universität Hohenheim.

2016 und 2017 war Peukert Referent des Spaziergangs nach Berlin, organisiert von Max Otte, der von Helge Peukert fast schon verehrt wird.

Im Januar/Februar 2018 hielt Peukert einen Vortrag anlässlich der Haller Akademie der Weltmarktverlierer. Zu den Unterstützer*innen des Programms gehörten Attac Schwäbisch Hall, DGB Schwäbisch Hall, ver.di SHA, Gruppe Reichtum umverteilen und das Bündnis gegen TTIP.

[3]

Zur Ergänzung:

„Dr.“ Ulrich Horstmann ist ein Gegner der Euro-Politik.

Bereits 2016 schwafelte Horstmann: „Die Deutschen werden enteignet“.

2018 Gastreferent für Münchner Hayek Club, Erstunterzeichner der Initiative Stop Bargeldverbot von der Stiftung für Freiheit & Vernunft, München. Hier ist besagter „Dr.“ oder Volkswirtschaftler in passender Gesellschaft rechter-libertärer, sog. Staatenhasser. …

Publikationen von Horstmann wurden im FinanzBuch Verlag veröffentlicht

Horstmann war 2016 Referent für den Spaziergang nach Berlin, organisiert von Max Otte.

[4]

Zur Ergänzung:

Ludger K. bzw. Kusenberg hat schon 2013 mit seinem „konservativen Kabarett“ in der Bibliothek des Konservatismus (BdK) Protofaschisten und Neue Rechte regelrecht in Begeisterung versetzt.

Er gehört zum Autorenkreis von Tichys Einblick.

Bereits 2015 berichtete die Zeit über Kusenbergs Islam-„Witze“. Hier ein Zitat von Kusenberg aus dem Zeit-Artikel vom 26.06.2015: „Die politische Korrektheit frisst sich wie ein Wurm in alle Lebensbereiche“. Damit wäre über jenen Referenten fast schon alles gesagt.

Kusenberg war 2016 und 2017 Referent für den Spaziergang nach Berlin, organisiert von Max Otte.

[5]

Zur Ergänzung:

Aktuell ist Frank Schäffler Bundestagsabgeordneter der FDP

Schäffler gehört zum Autorenkreis der extrem rechts-libertären Monatsschrift Eigentümlich frei. Er schreibt für Freitum, für Tichys Einblick und ist Gründer des Freiheitsinstituts Prometheus mit Sitz in Berlin

2016 war Frank Schäffler Referent für den Spaziergang nach Berlin, organisiert von Max Otte.

Auch Schäffler gehört zum Autorenkreis des FinanzBuch Verlages

[6]

Zur Ergänzung:

Der Althistoriker David Engels gehört zu den Unterzeichnenden der rassistischen Erklärung 2018, organisiert von der rechtsextremen Publizistin Vera Lengsfeld

Bekannt geworden ist Engels auch als Referent für die Bibliothek des Konservatismus, einem Zentrum „neuer“ Rechter mit Sitz in Berlin

oder als Autor des Buches: „Auf dem Weg ins Imperium“ (2014 Europa Verlag). Diese Publikation hat Engels eine Rezension im rechtsextremen Magazin Sezession beschert.

Was aber auch nicht weiter verwundert, denn Engels war bereits 2014 als Referent für den Zwischentag in der Sezession angekündigt. Bei Zwischentag handelte es sich um eine Nazi-Messe, die im Haus der rechtsextremen Alte(n) Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn stattgefunden hat und an der führende Vertreter rechtsextremer Organisationen oder Verlage teilgenommen haben.

2016 und 2017 war er Referent für den Spaziergang nach Berlin, organisiert von Max Otte

[7]

Zur Ergänzung:

Der Jurist Carlos A. Gebauer, bekannt als Darsteller der RTL-Gerichtsshow „Das Strafgericht“, publiziert als Gastautor für die Achse des „Guten“, als Autor für Eigentümlich frei (ef) und Novo Argumente [8]. Darüberhinaus gehört er zum Team von light-beat-radio.de mit André F. Lichtschlag von ef als Intendanten.

Er ist FDP-Mitglied und stellvertr. Vorsitzender der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft.

2008 war er z.B. als Referent für die 7. Berliner Gespräche zum Geundheitsrecht, organisiert vom Deutschen Institut für Gesundheitsrecht oder 2011 Referent für den Hartmannbund (NRW) im Rahmen einer Landesdeligiertenversammlung.

2009 stand er dem AfD-nahen Freie Welt-Blog, der zum Netzwerk des Ehepaars Sven und Beatrix von Storch (MdB AfD) gehört, als Interviewpartner zur Verfügung.

Seit 2015 ist er Richter im Zweiten Senat des Anwaltsgerichtshofes NRW

Zwei seiner Bücher erschienen in der edition Lichtschlag. Seine Publikation mit dem Titel: „Rettet Europa vor der EU“ wurde im FinanzBuch Verlag veröffentlicht.

Darüberhinaus schrieb er bisher auch Artikel für die Neue Juristische Wochenschrift (NW) oder er diskutierte mit/bei „Prof. Dr.“ Max Otte auf dem Youtube-Kanal Privatinvestor TV über soziale Verantwortung und Gemeinschaftsbildung.

2014 war Gebauer Teilnehmer einer Podiumsdiskussion anlässlich einer Lesung von Andreas Lombards und Akif Pirinçcis neuestem Buch: „Deutschland von Sinnen. Der irre Kult von Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ vom Manuscriptum Verlag, organisiert von eF. Neben den genannten Autoren saß auch die mittlerweile verstorbene Susanne Kablitz von der Partei der Vernunft neben Gebauer auf dem Podiums.

2017 Referent für den Spaziergang nach Berlin, organisiert von Max Otte

2017 war Gebauer Referent im Rahmen der ef-Konferenz

Als Moderator tritt Carlos A. Gebauer auch bei Veranstaltungen der Zivile Koalition auf [9]. Einem Verein, der ebenfalls zum Netzwerk des Ehepaars von Storch gehört und der ideeller Unterstützer des jährlichen Marsches für das Leben ist. [10]

Anmerkungen: Zu den Teilnehmer*innen des Spaziergangs 2017 gehörte auch „Dr. Dr.“ Jörg Schierholz (Stiftung Caesar, Autor für die „neu“rechte Wochenzeitung Junge Freiheit, 2006 Mitglied des Bundesfachausschuss Gesundheit der FDP…)

III

Am Beispiel des Referenten Carlos A. Gebauer zeigt sich, wie einfach es ist als Rechter-Libertärer Vorträge zu halten oder Publikationen zu verfassen für Institutionen, wie z.B. für den Hartmannbund, verbunden mit der Absicht staatlichen Institutionen, zu denen auch das Gesundheitswesen inkl. gesetzlicher Krankenkassen gehört, zu zerstören. Und dieses Beispiel war kein Einzelfall.

2015 hielt Gebauer z.B. einen Vortrag für die Festveranstaltung „25 Jahre Heilberufekammern“ organisiert von der sächsischen Landesärztekammer. [11] Dabei prangert der Jurist seit Jahren das staatliche Gesundheitswesen an. [12] Für das 2. Kölner Freiheitsforum 2012 hielt der Rechtslibertäre einen Vortrag mit dem Titel: „Solidarisch in den Abgrund? – Freie Krankenversicherung oder sozialistische Bürgerversicherung“. [13] Dies macht deutlich worum es ihm geht.

Schon lange führen „Rechtslibertäre“ einen Angriff auf demokratische, rechts- und sozialstaatliche Errungenschaften. Und wie zu sehen war, schmücken sich viele dieser „ehrenwerten“ Herren, darunter auch einige der aufgeführten Referenten, akademischen Titel. Sie üben angesehene Tätigkeiten/Berufe aus und können so ungehindert dafür werben, wie es ist, wie es sein wird, wenn erst all das in Trümmern liegt. Wir dürfen nicht vergessen, RechtsLibertäre präferieren die Dekonstruktion von Staaten, so gut wie alles regelt dann der Markt.

Darum zum Abschluss noch diese unbedingte Leseempfehlung über Libertäre, über Staatenhasser: https://www.woz.ch/1806/libertaere-in-der-schweiz/die-staatshasser-und-ihre-freunde

IV

Der diesjährige Spaziergang wird erstmals als „Spaziergang für Deutschland“ bezeichnet. Ob er nach Berlin führt oder sich auf die beiden Etappen, das Bergische Land und den Harz, konzentriert, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unbekannt.

[14]

Für Ergänzungen vorgesehen …

Quellen:

[1] Screenshot vom 20.07.2018, Quelle: https://spaziergang-nach-berlin.de/image001/

[2] https://spaziergang-nach-berlin.de/referenten/, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[3] https://spaziergang-nach-berlin.de/referenten/, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[4] https://spaziergang-nach-berlin.de/referenten/, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[5] https://spaziergang-nach-berlin.de/referenten/, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[6] https://spaziergang-nach-berlin.de/referenten/, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[7] https://spaziergang-nach-berlin.de/referenten-2017/, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[8] https://www.novo-argumente.com/autor/gebauer_carlos, zuletzt abgerufen am 20.2018

[9] https://lobbypedia.de/wiki/Carlos_Gebauer, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[10] https://www.bundesverband-lebensrecht.de/marsch-fuer-das-leben/, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[11] https://www.slaek.de/media/dokumente/04presse/aerzteblatt/archiv/2011-2020/2015/aebl1015.pdf, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[12] http://www.freitum.de/2012/05/die-carlos-gebauer-woche.html, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[13] http://www.freitum.de/2012/05/die-carlos-gebauer-woche.html, zuletzt abgerufen am 20.07.2018

[14] Screenshot vom 20.07.2018, https://privatinvestor.ticket.io/9xdhtxk6/

 

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Informationen über rechte Libertäre

Was hat es mit der politischen Monatsschrift Eigentümlich frei auf sich, mit Freitum, dem Blog globale Freiheit, dem Institut für Austrian Asset Management oder der Roland Baader Auszeichnung?

Was verbirgt sich hinter dem Libertären Institut, dem Ludwig von Mises Institute, dem Murray Rothbard Institut für Ideologiekritik…? Was sind sog. „libertäre Stammtische“?

Und dann gibt es z.B. auch noch „Prometheus – Das Freiheitsinsitut“. Gegründet von dem Bundestagsabgeordneten Frank Schäffler (FPD), der zum Autor*innenkreis von Tichys Einblick, von Freitum und Eigentümlich frei gehört, der 2016 Referent für Forum Freiheit war, einer von der Hayek-Gesellschaft organisierten Veranstaltung.

Und schon bin ich mitten drin im Thema. In diesem thread geht es nämlich um „rechten Libertarismus“ oder sog. „Rechte-Libertäre“. Zu diesem Zweck habe ich ein paar Infos zusammengestellt.

Über „rechten Libertarismus“ gibt es bei Wikipedia einen kleinen Abschnitt in einem zusammenhängenden Text über „Libertarismus“.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Libertarismus#Libert%C3%A4re_Medien

Manch eine*r verwendet auch gerne den Begriff des „Neoliberalismus“ oder „Wirtschaftsliberalismus“. Im Text von Wikipedia gibt es zusätzlich noch die Bezeichnungen „Paläolibertarismus“. Dann weiter unten, nicht mehr im Bild, die Bezeichnung „Anarchokapitalismus“ oder „ultraliberal“.

Leider zeigt dieser Screenshot mit der viel zu kleinen Schrift, dass dieser umfangreiche Text zum Thema Libertarismus zwar wegweisend ist, aber nicht alles klärt, denn

… wer findet sich im Dickicht von all den Begrifflichkeiten, Namen und Organisationen noch zurecht?

… sollten oder müssen antifaschistische Aktivist*innen und/oder Linke das alles wissen?

… und warum?

Um hier ein bisschen Klarheit zu verschaffen, auch im Hinblick auf einen thread, der aktuell in Vorbereitung ist, und weil ich immer häufiger auf Orgas/Personen stoße, die diesem Spektrum zuzuordnen sind, habe ich diesen thread verfasst.

Allerdings sollten und müssen „wir“ das natürlich nicht alles wissen. Das geht auch gar nicht. M.M.n. reicht es darum völlig aus, die Namen von diversen Orgas, von Vereinen, Magazinen oder Personen einmal gehört zu haben und sich viell. ein bisschen was davon zu merken. Wohlgemerkt: ein bisschen was reicht zunächst aus.

So ließe sich z.B. verhindern, dass Personen, wie z.B. „Professoren“ oder „Ökonomen“, die als Referenten für rechte Vereine und Personen Vorträge halten, sich linken Gruppierungen anschließen können, wie z.B. Helge Peukert. Er ist so ein Fall, wie nachfolgende Screenshots zeigen.

Oder ein anderes Beispiel. Der Bundestagsabgeordnete Peter Boehringer wurde 2013 mit der Roland-Baader-Auszeichnung „geehrt“. Wenn ich also weiß, was hinter dieser Auszeichnung steckt und wer sie alles schon erhalten hat (siehe screenshots), dann muss ich nicht einmal wissen, dass er bei der fck AfD ist.

Alleine diese Info reicht völlig aus, um ihn & sein Welt- und Menschenbild einschätzen zu können.

Im Rahmen der sog. Münchner Wirtschaftsgespräche organisierte die Stiftung für Freiheit & Vernunft Foren für Vorträge und Diskussionen.

Die Stiftungsziele hätten so oder so ähnlich auch von der FDP formuliert sein können, sind sie aber nicht, denn die Stiftung wird gefördert von dem Verein Liberale Vereinigung.

Allerdings wenn ich mir die Namen der aufgeführten Referent*innen betrachte, dann wird schnell klar, dass diese Stiftung sehr weit rechts abgebogen ist. Das beweisen auch die aufgeführten Referent*innen.

Wie z.B. Peter Boehringer (15.04.2015), z.B. Guido Hülsmann (u.a. Redaktionsbeirat Eigentümlich frei) oder der Geschäftsführer der Friedrich August von Hayek Gesellschaft Gerd Habermann (u.a. Referent für das Opus-Dei Bildungszentrum Feldmarkt, Referent für die Bibliothek des Konservatismus…) ……oder Henryk Broder, Hans Olaf Henkel, Joachim Starbatty, Erich Vad, Hans Magnus Enzensberger und und und.

Ein anderes Beispiel ist das Forum Freiheit 2017. Dabei handelte es sich um eine eintägige Veranstaltung, organisiert vom mehreren Vereinen. Zu den Organisatoren gehörte auch der Freie Verband deutscher Zahnärzte (FVDZ) aus Bonn. 🙁

Der Vorsitzende des FVDZ Harald Schrader hielt sogar einen Vortrag „Über Freiheit im Gesundheitswesen“.

An den anschließenden Diskussionsrunden bzw. den „Panels“ nahmen u.a. teil: Roland Tichy, die rechtsextreme Publizistin Vera Lengsfeld, Sascha Tamm (Blogger der AfD-nahen Freie Welt und Autor von Eigentümlich frei), Thilo Sarrazin, Gerd Habermann, …

Erich Weede (Autor von Freitum, Junge Freiheit, Referent Bibliothek des Konservatismus…) …

Zwei Screenshots als Beweis.

Ein letztes Beispiel muss noch sein. Es geht um den Moderatoren des Forums Freiheit 2017, nämlich Carlos A. Gebauer. Auch er gehört zu den „Rechten-Libertären“. In der Vergangenheit hat er u.a. auch einen Vortrag für den Hartmannbund gehalten. 🙁

Gerade diese beiden letzten Beispiele zeigen, warum es so wichtig ist, auch hier genauer hinzuschauen und die Zusammenarbeit mit Rechts-Libertären nicht nur zu hinterfragen, sondern auch anzuprangern. Falls das überhaupt noch irgendwen in der Mitte der Gesellschaft interessiert. 🙁

Zum Abschluss dieses threads über ein sehr umfangreiches Thema, das ich nur sehr oberflächlich behandeln konnte, möchte ich Interessierten diesen Artikel empfehlen, der einen guten Überblick über jene Staatenhasser verschafft: https://www.woz.ch/-8663.

Infos über Eigentümlich frei gibt’s hier: http://bkramer.blogsport.eu/2018/05/13/eigentuemlich-frei/

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Über die Leipziger Buchmesse 2018 – eine Zusammenstellung von Informationen

Letzte Aktualisierung 16.03.2018 (15:55)

Folgende rechtsextreme und rechte Verlage und Vereine nehmen teil:

[1]   Verlag Antaios
[2]   Compact-Magazin GmbH
[3]   Junge Freiheit Verlag GmbH & Co. KG (Absage erteilt)
[4]   Europa Terra Nostra e.V.
[5]   Deutsche Stimme Verlagsgesellschaft mbH
[6]   Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur DVCK e.V.
[7]   Informationsdienst der evangelischen Allianz (idea)
[8]   Claudius Verlag im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V.
[9]   Verein Deutsche Sprache e.V.
[10]  IFB Verlag Deutsche Sprache GmbH
[11]  Deutsche Sprachwelt Verein für Sprachpflege e.V.
[12]  Neue Fruchtbringende Gesellschaft zu Köthen e.V.
[13]  Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V.
[14]  Cicero – Magazin für politische Kultur
[15]  Ahriman-Verlag GmbH
[16]  CATO Verlag GmbH (wird vermutlich nicht teilnehmen)
[17]  toponlineverlag
[18]  Veranstaltungen
[19]  Abschließende Bemerkungen

[1] Verlag Antaios, Inh. Götz Kubitschek e.K., Steigra (Halle 3 Stand H601)

 

Da der Verlag Antaios auch Bücher anderer Verlage vertreibt, sind diese rechtsextremen Verlage und Vereine dadurch auch auf der diesjährigen Buchmesse in Leipzig präsent:

Zur Ergänzung Informationen über den Bublies Verlag hier.

Hier wird deutlich, dass auf der Leipziger Buchmesse ein Verlag mit seinem Netzwerk vertreten sein wird, der u.a. Bücher vertreibt, die von Nazis und Kriegsverbrechern geschrieben wurden, wie der Bublies Verlag deutlich zeigt.

Wie der nachfolgende tweet belegt, bezieht sich der Verlag Antaios auch auf Alt-Right (!RichardBSpencer!) Ebenfalls im Programm von Antaios befinden sich zwei Bücher, in deutscher Übersetzung, von Jack Donavan (ebenfalls Alt-Right), der sich mehr (männliche) Gewalt in der Gesellschaft wünscht.

Der Verlag Antaios freute sich bereits im Januar auf die Buchmesse in Leipzig und hat gleich den Hashtag #verlagegegenrechts übernommen. Deutlich erkennbar die Raumeinnahme bereits im Vorfeld.

Das Programm von Antaios

Verlagsmitteilung am 14.03.2018

[2] Compact-Magazin GmbH , Werder (Halle 3 Stand G602)

Zur Erinnerung der Geschäftsführer dieser GmbH ist der rechtsextreme Antisemit Jürgen Elsässer.

Schon im Vorfeld der Leipziger Buchmesse wurde getrommelt und geworben für die Unterzeichnung der Charta 2017 (Frankfurter Buchmesse 2017) mit Susanne Dagen, der Initiatorin, in einem Interview mit ihr in Compact 02/2018.

Auch über sie und die braunen Strukturen hierzulande hatte ich bereits im Rahmen eines threads berichtet hier.

Das Programm von Compact auf der Leipziger Buchmesse

Auszug eines aktuellen Beitrags von Compact vom 09.03.2018

(Quelle: https://www.compact/junge-freiheit-kapituliert-vor-linkem-meinungsterror-compact-haelt-stand/)

Gleichzeitig wird am 09.03.2018 eine weitere Veranstaltung in Wittenberg angekündigt.

(Screenshot vom 09.03.2018; Quelle: https://www.compact/junge-freiheit-kapituliert-vor-linkem-meinungsterror-compact-haelt-stand/)

[3] Junge Freiheit Verlag GmbH & Co. KG, Berlin (Halle 3 Stand H602a)

07.03.2018 Die Junge Freiheit (JF) wird nicht an der Leipziger Buchmesse 2018 teilnehmen.

(Screenshot vom 07.03.2018; Quelle: https://archive.fo/3Qvez)

Auch der JF-Autor Boris T. Kaiser (u.a. freier Autor für das Neo Magazin Royale ZDF, Tichys Einblick, Journalistenwatch …) hat sich im Vorfeld bereits mit #verlagegegenrechts beschäftigt.

Für die JF schrieben bisher u.a. Alain de Benoist, Karlheinz Weißmann, Harald Seubert aus den Reihen der Neuen Rechten oder Petr Bystron, Beatrix von Storch, Alexander Gauland von der AfD oder Birgit KelleArne Hoffmann … . Die Namen sind alle bekannt und ihr menschenverachtendes Weltbild auch.

Junge Freiheit ohne Programm auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

[4] Europa Terra Nostra e.V., Berlin (Halle 3 Stand H604) mit Unterstützung der Zeitung „Deutsche Stimme“, einem Publikationsorgan der NPD

Europa Terra Nostra e.V. ohne Programm auf der Leipziger Buchmesse vertreten.

[5] Deutsche Stimme Verlagsgesellschaft mbH (Halle 3 Stand H604)

Die Deutsche Stimme wird herausgegeben von der NPD. Ein screenshot von der Webseite.

Quelle: https://deutsche-stimme.de/2018/02/15/das-eigene-volk-zuerst-ds-sonderausgabe-zum-1-mai-2018/, zuletzt abgerufen am 17.02.2018

Deutsche Stimme Verlagsgesellschaft ohne Programm präsent.

[6] Deutsche Vereinigung für eine christliche Kultur DVCK e.V., Frankfurt/Main, (Halle 3 Stand A303) mit ihrer Webseite aktion-kig.de

Über diesen Verein und Mathias von Gersdorff schrieb ich bereits einen thread. Hier

Das Programm

[7] Informationsdienst der evangelischen Allianz (idea)  Evangelische Nachrichtenagentur, Wetzlar (Halle 3 Stand A110)

Weiterführende Informationen über idea hier.

Das Messeprogramm von idea sieht einen Gottesdienst vor.

….

[8] Claudius Verlag im Evangelischen Presseverband für Bayern e.V., München (Halle 3 Stand A107)

Über diesen Verlag gibt es Informationen hier.

Das Programm

[9] Verein Deutsche Sprache e.V., Dortmund (Halle 5 Stand E101)

Auch dieser Verein war schon einmal Thema, nämlich hier.

Der Verein pflegt eine Kooperation mit dem antifeministischen Verein Agens e.V.
Eckhard Kuhla von Agens ist u.a. Gruppenleiter der AG Gendersprache beim Verein Deutsche Sprache e.V. Hier hat mann sich zusammengetan, um mittels einer Info-Kampagne die breite Öffentlichkeit zu informieren.

Korporatives Mitglied des Vereins Deutsche Sprache  ist auch die Landsmannschaft Ostpreussen e.V.
Die Preußische Allgemeine Zeitung / Ostpreußenblatt ist das Organ der Landsmannschaft Ostpreußen und erscheint wöchentlich zur Information der Mitglieder des Förderkreises der Landsmannschaft Ostpreußen.
(Quelle: http://www.preussische-allgemeine.de/impressum.html, zuletzt abgerufen am 10.02.2018)

Programm bisher nicht gefunden.

[10] Zum Verein Deutsche Sprache gehört auch der angeschlossene IFB Verlag Deutsche Sprache GmbH, Paderborn (Halle 5 Stand E101)

Bisher kein Programm gefunden

[11] Deutsche Sprachwelt Verein für Sprachpflege e.V., Erlangen (Halle 5 Stand E103)

Über diesen Verein und Thomas Paulwitz hatte ich bereits im Rahmen eines threads berichtet, nämlich hier.

Über die Leipziger Buchmesse 2017 und die Auszeichnung des Antifeministen Kubelik im Rahmen von „Leipzig liest“ hatte ich bereits berichtet und zwar hier.

Programm

Anmerkung: Die Theo-Münch-Stiftung unterstützt  den Schülerwettbewerb „Schöne deutsche Sprache“, den die Neue Fruchtbringende Gesellschaft jährlich ausschreibt.

[12] Neue Fruchtbringende Gesellschaft zu Köthen e.V., Köthen (Halle 5 Stand E105)

Anmerkungen: Die Neue Fruchtbringende Gesellschaft wurde von Thomas Paulwitz (u.a. Deutsche Sprachwelt) als Verein gegründet, der z.B. mit der bereits genannten Theo-Münch-Stiftung den jährlichen Schülerwettbewerb ausschreibt. Darüber hinaus sind die Aktion Deutsche Sprache e.V. (ADS), der Sprachrettungsklub Bautzen/ Oberlausitz e.V. (SRK) und der Verein für Sprachpflege e.V. Vereinsmitglied.
Womit wir wieder beim Verein für Sprachpflege e.V., Deutsche Sprachenwelt, angekommen sind.

[13] Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V., Seesen (Halle 4 Stand E103)

Dieser Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die deutsche Sprache zu pflegen und zu erhalten mit Hanno Blohm als erstem Vorsitzenden.

Für die einen scheint ein solcher Verein harmlos zu sein, was er nicht ist. Hanno Blohm gehört zu den Unterzeichner*innen der „Rechtschreibresolution Gutes Deutsch“ (2010).

Vergrößerter Ausschnitt

Zu den Unterzeichner*innen dieser Resolution gehörten z.B. die Republikaner Kv Aschaffenburg, ebenso der Bund der Vertriebenen Lv Saar (R. Kartmann) oder RA Konrad Hoffmann von den Vereinigte(n) Länder(n) des Deutschen Ostens im Deutschen Reich aus Augsburg, auch der Informationsdienst der evangelischen Nachrichtenagentur (idea) hatte sich angeschlossen, sowie die DVCK, die Gesellschaft für freie Publizistik, die Christdemokraten für das Leben, der Grabert-Verlag, der Hohenrain-Verlag der Freundeskreis Ulrich von Hutten, die Deutsche Kulturgemeinschaft, der Eckartbote, die Hans Filbinger Stiftung Dr. Albrecht Jebens, die Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck vom Collegium Humanum … .

(Quelle: http://www.gutes-deutsch.de/resolu2.htm, zuletzt abgerufen am 11.02.2018)

Kein Programm bisher gefunden.

[14] Cicero – Magazin für politische Kultur, Berlin (Halle 3 Stand D104)

Der Rechtsruck beim Magazin Cicero war bereits in den Medien oder in Publikationen häufiger Thema, allerding nicht die Autor*innen, die für das Magazin schreiben oder schrieben und auch nicht ihre Verbindungen. Das soll hier nachgeholt werden.

Bisher schrieben u.a. für Cicero:

Thilo Sarrazin (SPD, Autor Eigentümlich frei, Referent Compact, ständiger Gastautor bei der Achse des Guten, Referent Studienzentrum Weikersheim & Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten …)

Imad Karim (Autor Tichys Einblick, Autor Jürgen Fritz Blog, Interviewpartner Philosphia Perennis, Redner auf der rassistischen Demonstration in Kandel (2018)…)

Alexander Kissler (Autor Eigentümlich frei, Autor für die AfD-nahe Freie Welt des Sven von Storch, auch Podiumsdiskussionsteilnehmer einer Veranstaltung der Bibliothek des Konservatismus, einem Zentrum Neuer Rechter, mehrfach geladener Gast bei der Soireé von Ragg’s Domspatz (2012), Autor des Buches „Keine Toleranz den Intoleranten“ …)

Sophie Dannenberg (vom Förderverein Freunde der Vierteljahresschrift TUMULT, Autorin Achse des Guten…)

Hugo Müller-Vogg (Autor Tichys Einblick)

der Brigadegeneral a.D. und CDU-Mitglied Erich Vad (Autor Sezession, Referent IfS, …)

Alexander Gauland (mittlerweile Bundestagsabgeordneter der rechtsextremen AfD, Autor Criticón…)

Alexander Grau (Referent für die Bibliothek des Konservatismus, Autor von cuncti, der im März auch sein neues Buch im Kulturhaus Loschwitz von Susanne Dagen, der Initiatorin der Charta 2017, vorstellen wird ….)

Ein Programm wurde bisher nicht gefunden. Allerdings ist Cicero Partner bei der Verleihung des Preis Leipziger Buchmesse (siehe unten).

[15] Ahriman-Verlag GmbH (Halle 3 Stand D201)

Über die rechtsextremen Verbindungen des Verlags und seine antisemitschen Symbole schrieb ich bereits einen thread hier.

Ein Beispiel für ihre antisemitische Symbolik:

Anlässlich der der Frankfurter Buchmesse 2017 erklärte sich der Ahriman-Verlag mit dem rechtsextremen Verlag Antiaos solidarisch.

Ein weiteres Beispiels ihres Antisemitismus:

(Quelle: ahriman.com/menue.htm, zuletzt abgerufen am 13.02.2018)

Das Programm

Abschließend noch diese Information: Der Ahriman-Verlag ist Mitglied im Börsenverein

[16] CATO Verlag GmbH GmbH

Der CATO Verlag ist Herausgeber von CATO, dem Magazin für neue Sachlichkeit, das erstmalig im September 2017 erschien.

Der Chefredakteur ist Andreas Lombard (bis 2013 Andreas Krause Landt), der auch zu den Autoren gehört.

Quelle: https://cato-magazin.de/

Die Autoren von CATO und einige Hintergrundinformationen:

Thorsten Hinz (Autor Junge Freiheit, Preussische Allgemeine Zeitung, SezessionEigentümlich frei …)

Sebastian Henning (Autor Junge Freiheit)

Karlheinz Weißmann (gehört zum Autorenkreis des ARES-Verlag, Antaios-Verlag, Autor Criticón, Referent für die Bibliothek des Konservatismus (BdK), Redner Institut für Staatspolitik (IfS), ….)

Michael Klonovsky (Autor Junge Freiheit, Journalistenwatch, Freitum, Compact, Deutschland Kurier ….)

Andreas Lombard (Autor/Blogger für die AfD-nahe Freie Welt, Sprecher „Entscheidung fürs Leben“, Autor Sezession, hat gemeinsam mit Akif Pirincci das Buch „Attacke auf den Mainstream – Deutschland von Sinnen und die Medien“ verfasst, erschienen im Manuscriptum Verlag ….)

Ein Programm für die Leipziger Buchmesse liegt nicht vor.

Weitergehende Informationen über das rechte Magazin CATO: https://www.antifainfoblatt.de/artikel/das-rechte-magazin-cato

Das rechtsextreme Magazin Sezession teilt am 08.03.2018 mit der CATO-Verlag werde von der Teilnahme an der Leipziger Buchmesse Abstand nehmen.

(Screenshot vom 08.03.2018; Quelle: https://sezession.de/58315/leipzig-wir-kommen)

[17] toponlineverlag (Halle 5 Stand G415)

Der toponlineverlag.de vertreibt nur ein Buch vom Autoren Torsten Preuß.

Veranstaltung mit Torsten Preuß, dem Autoren.

(Screenshot vom 13.03.2018; Quelle: http://www.leipziger-buchmesse.de/ll/veranstaltungen/31041)

Torsten Preuß, schreibt z.B. für Tichys Einblick

(Quelle: )

Bekannt ist er auch als Pegida-Redner. Vom mehrfachvorbestraften Lutz Bachmann wurde er erfreut als Grimme-Preisträger vorgestellt.

(Screenshot vom 13.03.2018; Quelle: )

[18] Veranstaltungen

Susanne Dagenhier als Mitwirkende einer Veranstaltung vom Börsenverein des Dt. Buchhandels zum Thema „Wie politisch ist der Buchhandel?“ Über sie wurde bereits berichtet (siehe unter Compact).

Wie nachfolgend zu sehen ist, wird der Preis der Leipziger Buchmesse vom Freistaat Sachsen und der Stadt Leipzig in Partnerschaft verliehen. Das Magazin Cicero (Res Publica Verlags GmbH) ist einer ihrer Partner. Über Cicero wurde bereits berichtet.

Im Rahmen des Preises der Leipziger Buchmesse 2018 wurde ein Buch des Siedler Verlags nominiert.

Einige Informationen über den Gründer des Siedler-Verlags Jobst Wolf Siedler, dem Preisträger des Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreises, Autor der neurechten Wochenzeitung Junge Freiheit (JF), Unterzeichner des Appells für die Pressefreiheit (2006) und aufgeführt im internen Adressverzeichnis der JF (Stand 2010).

Anmerkungen: weitergehende Informationen über den verstorbenen rechten Verlagsgründer bietet ein Artikel aus der Zeit vom 03.02.2016 mit dem Titel: „Albert Speer: Zum Dank ein Bild vom Führer“ (http://www.zeit.de/2016/22/albert-speer-wolf-jobst-siedler-joachim-fest/komplettansicht. Kostenlose Anmeldung zur Komplettansicht nötig.)

Einige Informationen über Autor*innen des Siedler-Verlags.

Heimo Schwilk mit dem Buch „Luther Der Zorn Gottes„. Auch er gehört zu den Autor*innen der neurechten Wochenzeitung Junge Freiheit, darüberhinaus Referent für die rechtsextreme Burschenschaft Danubia München, Autor Criticón, Referent für das Studienzentrum Weikersheim, einem Zentrum neuer Rechter. Auch er wurde im internen Adressverzeichnis der JF geführt, scheint also dieser Zeitung enger verbunden zu sein.

Sonja Margolina mit ihrem Buch „Das Ende der Lügen“ (Siedler Verlag 1992). Hier ein Zitat:

„Die jüdische Präsenz in den Machtorganen war so eindrucksvoll, daß sich ein so unbefangener zeitgenössischer Forscher wie der in New York lebende russische Kulturhistoriker Boris Paramanow fragt, ob nicht vielleicht die Beförderung der Juden auf Führungspositionen eine ‘gigantische Provokation’ gewesen ist …
Die übertrieben eifrige Teilnahme der jüdischen Bolschewiki an der Unterjochung und Zerstörung Rußlands ist eine Sünde, die die Vergeltung schon in sich trägt …
Jetzt befinden sich Juden an allen Ecken [nach der Revolution von 1917) und auf allen Stufen der Macht. Der Russe sieht sie an der Spitze der Zarenstadt Moskau und an der Spitze der Metropole an der Nerwa und als Haupt der Roten Armee … Der russische Mensch hat jetzt einen Juden sowohl als Richter als auch als Henker vor sich, er trifft mit jedem Schritt auf den Juden, nicht den Kommunisten, der genauso armselig ist, wie er selbst, aber doch Anordnungen trifft und die Sache der Sowjetmacht betreibt … Es ist nicht verwunderlich, daß der Russe, wenn er die Vergangenheit mit heute vergleicht, zu dem Schluß kommt, daß die gegenwärtige Macht jüdisch und gerade deshalb so bestialisch ist.“ (Sonja Margolina, Das Ende der Lügen, Siedler Verlag, Berlin 1992, S. 48, 58, 60.)
(Quelle: https://lupocattivoblog.com/2017/03/12/mose-predigt-den-voelkermord-der-talmud-ueber-die-nichtjuden/, zuletzt abgerufen am 16.02.2018)

Es ist also kein Wunder, dass rechtsextreme Webseiten oder auch Schriften, die die Singularität des Holocaust in Frage stellen oder Geschichtsrevisionismus betreiben, eifrig auf ihr Buch verweisen. Ist es doch hilfreich bei der Opfer-Täter-Umkehr. Insbesondere unter dem Aspekt, dass Margonlina jüdischen Glaubens ist.
Die Schriftstellerin und Publizistin, stand 2003 der neurechten Wochenzeitung Junge Freiheit als Interviewpartnerin zur Verfügung (Ausgabe 07.11.2003, „Verurteilung statt Diskussion„). Darüberhinaus ist sie auch Autorin von Cicero.

Ihr Artikel mit dem Titel: „Polizei, die Deppen der Nation“ (vom 09.01.2017) hat der rechtsextremen Onlineplattform PINews so gut gefallen, dass sie einige Sätze übernommen haben und für den Rest eine Verlinkung, direkt zu Cicero, einfügten.
(Quelle: http://www.pi-news.net/2017/01/sonja-margolina-polizei-die-deppen-der-nation/)
Das sagt sehr viel über die Autorin des Siedler Verlags aus.

Eine weitere Veranstaltung mit Werner J. Patzelt findet am Donnerstag 15.03.2018 statt.

(Screenshot vom 14.03.2018; W.J.Patzelt via Facebook)

[19] Abschließende Bemerkungen

Mindestens 15 rechte/rechtsextreme Verlage/Vereine werden in diesem Jahr auf der Leipziger Buchmesse vertreten sein, mit 12 Veranstaltungen.

Jeder einzelne Verlag/Verein, jede einzelne Veranstaltung, ob als Diskussion oder Lesung, jede einzelne Person, die für ihre gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit hier eine Plattform oder ein Forum erhält, ist schon eine zu viel.

Eine Kritik, die nur mit der Forderung nach einem Ausschluss der aufgeführten Verlage/Vereine verbunden wird, greift allerdings zu kurz. Wie bereits gezeigt, gibt es z.B. noch eine Diskussionsrunde mit Susanne Dagen, über die bereits berichtet wurde. Der Veranstalter dieser Runde ist der Börsenverein des deutschen Buchhandels, der auf der Leipziger Buchmesse in diesem Jahr mit 4 Ständen vertreten sein wird.

Nebenbei sei noch erwähnt, der rechtsextreme Kopp-Verlag und der antisemtische Ahriman-Verlag sind Mitglieder im Börsenverein des deutschen Buchhandels.

Zwei Grafiken als Beleg.

Und hier zeigt sich auch das grundsätzliche Problem. Es ist der braune Kern, der in allen Bereichen vorhanden ist.

In der Buchmesse in ihrer Gesamtheit, beim Veranstalter, bei einzelnen Veranstaltungen, in Verlagen mit ihren Autor*innen, bei einzelnen Autor*innen in nicht rechten Verlagen, in Verlagsgemeinschaften (Anmerkung: der Siedler-Verlag gehört der Verlagsgruppe Random House Group, Bertelsmann an) … .

Auch der Piper Verlag, kein rechter Verlag, wird auf der Buchmesse vertreten sein. Zum Autor*innenkreis gehört z.B. Thilo Sarrazin mit seinem Buch „Eine deutsche Debatte“ (2010). Seine nachfolgenden Bücher wurden von der Deutsche(n) Verlagsanstalt (DVA) veröffentlicht. Die DVA wiederum gehört zur Verlagsgruppe Random House Group (Bertelsmann), die auch in diesem Jahr auf der Leipziger Buchmesse vertreten sein wird, u.a. mit 106 Veranstaltungen. (1)
Keine davon ist eine rechte Veranstaltung, keine davon ist rechtsextrem. Es geht lediglich um Neuerscheinungen, darunter Science Fiction, Fantasy oder historische Romane… . Und dennoch dürfen wir nicht vergessen, auch diese Verlagsgruppe hat einen braunen Kern.

(1) https://www.randomhouse.de/Termine/Seite3.rhd?exactSearch=false&eventCode=BUCHMESSE, zuletzt abgerufen am 17.02.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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