Kategorie: Zum Aufheben

Zusammenfassender thread zur #lbm2019

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1107191381481701376

Datum: 17.03.2019

Als Textversion mit Grafik:

1) Faschistische Attentate mit Toten, rassistisch motivierte Angriffe mit Verletzten und Traumatisierten, Hetzjagden, Überfalle verübt von Homohassern, sexualisierte Übergriffe und Gewalt, Femizide basierend auf Frauenhass,

2) Drohungen, Beleidigungen, Diskriminierungen getarnt als vermeintlicher „Witz“, abschätzige Blicke, Relativierungen all dessen, Verständnis für Täter*innen, Kooperationen, Täter-Opfer-Umkehr und vieles mehr

 

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Ein thread über das Netzwerk Kohl Medien auf der #lbm2019

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1106596814931791874

Datum: 15.03.2019

Als Textversion mit Grafik:

1.) In diesem #thread zur #lbm2019 wird der Versuch unternommen ein extrem rechtes Netzwerk, das auf der Leipziger Buchmesse präsent sein wird, aufzudröseln.
Und es wird ein bisschen mehr als xtralang. Sorry.

2.) Das BuchHaus Loschwitz der Buchhändlerin Susanne Dagen (mittlerweile Freie Wähler Sachsen), die im extrem rechten und neofaschistischem Spektrum sehr gut vernetzt ist, postete vor einigen Tagen via FB „Poet in Residence – das Lyrik-Stipendium in Dresden“

3.) ist auf der lbm zu Gast in Halle 4 Stand 208. (Screenshot siehe unten)

Screenshot einer Info vom BuchHaus Loschwitz

4.) Trägerverein von poet in residence ist der Verein Literarisches Dresden e.V. mit Susanne Dagen im Vorstand. (screen). Dieser Verein pflegte für einige Zeit, möglicherweise sogar noch immer, enge Verbindungen zum „Neuer Sächsischer Kunstverein e.V.“, ebenfalls Dresden.

5.) 2016 fanden hier z.B. Lesungen mit Eberhard Straub (u. a. Referent IfS…) oder Cora Stephan statt, die zu diesem Zeitpunkt bereits bekannt war als Autorin für den islamfeindlichen und rassistischen Blog Achse des „Guten“,

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Thread über Poet in Residence (S. Dagen) auf der #lbm2019

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1105880479339868160

Datum: 13.03.2019

Als Textversion mit Grafik:

1) Die Dokumentation zur #lbm2019 bkramer.blogsport.eu/2018/12/25/dok ist nicht mehr aktuell, denn mittlerweile ist ein weiterer Verein hinzugekommen. *Danke für den Hinweis!* Jetzt sind es also 17 extrem rechte und rechte Orgas, die auf der #lbm2019 vertreten sein werden.

2) Bei dem „Neuen“ geht es um Poet in Residence – das Lyrik-Stipendium in Dresden. Trägerverein ist Literarisches Dresden e.V. mit den beiden Vorsitzenden Susanne Dagen und Michael Bormann.

3) Damit wird also die Buchhändlerin Susanne #Dagen, die mittlerweile im extrem rechten und neofaschistischen Lager tief verankert ist, mit dem Buch- und KulturHaus Loschwitz ebenfalls auf der Buchmesse präsent sein.

4) Und damit könnten, wenn gewissermaßen durch die Hintertür, der Antaios Verlag, Kubitschek und Kositza auch auf der #lbm2019 präsent sein. Also #Augenauf  👀

5) Immerhin verbindet das BuchHaus Loschwitz (Susanne Dagen) und den Antaios Verlag (Ellen Kositza) das Projekt „Aufgeblättert. Zugeschlagen“.

6) Und es würde nicht überraschen, wenn sich G. K. wieder mal als Loki, als Macher, als Strippenzieher darstellen lassen möchte und so die Buchmesse ein weiteres Mal vorführt.

7) Was allerdings überrascht, ist die Tatsache, dass der Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller bei ver.di (Quelle: vs.verdi.de/themen/nachric) nach wie vor für über Lyrik-Stipendium in Dresden informiert und damit auch Werbung macht.

8) Das sollte sich ver.di unbedingt noch einmal überlegen.

9) Doch nun zurück zur #lbm2019. Bei den genannten 17 Verlagen/Orgas bleibt es allerdings nicht, denn es kommen weitere 18 Verlage hinzu. Macht zusammen 35.
#lasttweet
#fightfascism
#nonazis
#Alerta auch auf der #lbm2019

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Thread über evangelikale Verlage auf der #lbm2019

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1105496599004893184

Datum: 12.03.2019

Als Textversion mit Grafik:

1) In diesem #thread geht es um evangelikale Verlage, die auf der bevorstehenden Leipziger Buchmesse #lbm2019 vertreten sein werden.

2) Zuerst #GerthMedien GmbH, mit Sitz im mittelhessischen Asslar unweit von #Wetzlar, ein Verlag, der auch kreationistische Schriften verbreitet.

3) Nachdem der Verlag einige Jahre zur Randomhouse Group gehörte, wurde er im Juli 2016 von der Stiftung Christliche Medien (#SCM) übernommen. Die SCM-Verlagsgruppe wird auch an der #lbm2019 teilnehmen und sie war in diesem Jahr Unterstützer*in, Medienpartner*in

4) und Aussteller*in im Rahmen des evangelikalen Kongresses christlicher Führungskräfte (KcF). An dieser Stelle soll auf den Blog verwiesen werden. Hier wurden sowohl die evangelikalen Glaubensgrundsätze der EAD, als auch d. threads über Kreationismus + zum KcF archiviert.

5) SCM hat natürlich auch kreationistische Schriften im Programm. Aber das nur nebenbei.

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Ein thread über die antifeministische Petition des VDS der bei der #lbm2019 endet

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1104051832777789441

Datum: 08.03.2019

Als Textversion mit Grafik:

1) Nachdem Daniel Lachmann (NPD Hessen) via FB am 07.03. zur Unterzeichnung und Verbreitung der Petition „Schluss mit dem Gender-Unfug!“ iniitiert vom Verein Deutsche Sprache (VDS) aufgerufen hat, folgt dieser #thread.

Facebook-Post von Daniel Lachmann.

2) In diesem thread soll versucht werden den Moment zu erfassen, zu beschreiben, wo sich die bürgerliche Mitte oder die Mitte dieser Gesellschaft mit rechten, extrem rechten, (neo-)faschistischen Gruppen/Personen/Positionen verbindet

3) bzw.den Schulterschluss eingeht und sei es nur in Form einer Petition. Ein Klebstoff, der derartige Bündnisse oder Kooperationen möglich macht, ist Misgoynie, gewöhnlicher Frauenhass, der in der „Mitte“ mitunter weißglühend lodert und Opfer bzw. Leben fordert.

4) Genau 2 Tage vor dem internationalen Frauenkampftag ging die Petition vom VDS an den Start, hier archiviert: archive.fo/x8k8J

5) Der Inhalt besteht aus zwei Texten. Der erste ist kürzer und ist versehen mit den Namen: Monika Maron, Wolf Schneider, Walter Krämer, Josef Kraus. (screen 1) Der zweite Text ist länger, V.i.S.d.P. ist Sabine Mertens, die Vorsitzende der AG Gendersprache im VDS (screen 2 + 3)

6) Einfach lesen, wirken lassen, Wut empfinden und diese nicht loslassen, denn diese Wut wird dringend überall gebraucht. 🤬

7) Laut Zähler auf der Webseite des VDS hatten am 07.03. bereits 8.472 Personen die Petition, deren Begründung rechte Narrative enthält, als „Ein Aufruf zum „Widerstand“ unterzeichnet.

8) Mittlerweile dürften deutlich mehr Menschen unterzeichnet haben, die sich mit Vehemenz gegen das Sichtbarmachen von Diversität, von Frauen* wehren und als einen „tiefen Eingriff in Köpfe, Körper, Persönlichkeitsrechte und gewachsene soziale Strukturen“ empfinden.

9) Es ist allerdings nicht das Binnen-I, der *, der ., der_, der sie stört, sondern die Tatsache, dass sie auch weiterhin Frauen* und Diversität unsichtbar machen, ausgrenzen, diskriminieren, herabwürdigen und benachteiligen wollen

11) Auffallend hier sind die vielen akademischen Titel von vermeintlich „honorigen“ Menschen, Schriftsteller*innen oder die bekannten Film- und Fernsehgesichter der Kabarettisten Dieter Nuhr und Dieter Hallervorden.

12) Bei „Diddi“ Hallervorden denken die Leute zunächst an Komik, an den gespielten Witz, pallim pallim + sind dann ganz überrascht, wenn ich darauf hinweise, dass Hallervorden durch antisemitische und islamfeindliche Äußerungen aufgefallen ist.

13) Echt jetzt? Der? ist dann so eine Antwort.

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Thread über den antifeministischen Aufruf Stop Gendersprache jetzt!

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1103656768310308865

Datum: 07.03.2019

Als Textversion mit Grafik:

nachträglich eingefügte Anmerkung:
Liste der Unterzeichner*innen wurde hier: http://archive.is/7P0AD archiviert.

1) Aktuell gibt es zwei antifeministische Aufrufe gegen geschlechtergerechte/gegenderte Sprache:
einen vom Verein Deutsche Sprache
und einen, der den Titel trägt: „Stop Gendersprache jetzt!“

2) In diesem #thread, er wird xtralang *sorry*, geht es um den zuletzt genannten Aufruf und um das was dahintersteckt und vor allen Dingen wer.
(2 screenshots, denn mehr inhaltliches hat der Aufruf nicht zu bieten)

3) Wie an d. rechten Narrativen „Gender Mainstreaming“ und „politische Korrektheit“ zu erkennen ist, verweigern sich die Unterzeichner*innen des Aufrufs einer geschlechtergerechten Sprache als 1 Voraussetzung von vielen zur längst überfälligen geschlechtergerechten Gesellschaft.

4) Für die Unterzeichner*innen stellt also Diversität und das Sichtbarmachen von Frauen und Menschen, die sich als Frauen definieren, eine Spaltung der Gesellschaft dar, der sie sich entgegenstellen. Manche davon besonders heftig.

5) Selbst die Anrede von Frauen, wie z.B. in „Liebe Bürgerinnen und Bürger“ wird kategorisch abgelehnt und als Bevormundung verstanden, der sie jegliche demokratische Legitimation absprechen. 🤬

6) Interessant ist in diesem Zusammenhang, welche Gruppierungen/Personen im Rahmen dieses Aufrufs zusammengefunden haben.

Schon mal vorab, es geht außerordentlich weit nach extrem rechts.

7) Hinter dem Aufruf, der erstmalig am 27.02.2019 unterzeichnet wurde, steht eine Initiative, zu der auch der 1. Vorsitzende des antifeministischen Vereins #Agens e.V. Eckhard #Kuhla gehört. Er ist gleichzeitig auch Betreiber der gleichnamigen Webseite.

8) Da Eckhard Kuhla sich schon einen Eintrag im Blog verdient hat, nur kurz was zu seiner Person. Er war u.a. Redner bei Demo für Alle, hat 2009 die LGBTIQ*-feindliche Marburger Erklärung unterzeichnet,

9) war Referent für die Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“, hat im letzten Jahr die rassistische Erklärung 2018 unterzeichnet. Außerdem war er mal Gruppenleiter der AG Gendersprache beim Verein Deutsche Sprache, dann war er weg vom Fenster und

10) und jetzt gibt es zeitgleich 2 antifeministische Aufrufe gegen gegenderte Sprache.

11) Zu den Initiator*innen dieses Aufrufs gehören zusätzlich noch 6 weitere Personen, von denen zwei (Helmut #Markwort und Lothar #Kopp) den Aufruf nicht oder noch nicht unterzeichnet haben.

12) Zur besseren Einordnung einige wenige Angaben über die Initiator*innen Anabel #Schunke, Norbert #Bolz, Reiner #Kunze, Helmut #Markwort, Frank #Böckelmann und Lothar #Kopp als Screenshot:

13) Im Zeitraum vom 27.02. bis 05.03. wurde der antifeministische Aufruf „Stop Gendersprache jetzt!“ von 413 Personen unterzeichnet.

14) Von diesen 413 Unterzeichner*innen sind 54 Personen bereits bekannt, wegen ihres Antifeminismus, ihres Rassismus oder weil rechts/extrem rechts organisiert. Viele von ihnen sind sehr gut vernetzt.

 

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Ein weiterer thread über Verlage auf der #lbm2019

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1102501329841328128

Datum: 04.03.2019

Als Textversion mit Grafik:

1) Vorgestern erzählt mir wer in rl, dass die antifaschistischen Proteste und Aktionen bei den Buchmessen Früchte getragen hätten, jetzt seien nur noch zwei extrem rechte Verlage unter den Aussteller*innen, nämlich Compact und die Deutsche Stimme (Verlagsgesellschaft der NPD).

2) 2 Verlage hätten sich gar nicht erst gar nicht angemeldet und zwei wären jetzt da wo sie hingehörten. Die anderen beiden (die oben genannten) wären auch bald weg. Besagte Person war in guter Stimmung, die ich nicht teilen konnte und kann.

3) Deshalb noch mal ein #thread über die #lbm2019 und teilnehmende Verlage.

4) Richtig ist: CATO, die Junge Freiheit und Manuscriptum hatten sich erst gar nicht angemeldet.
Antaios war noch im Dezember 2018 als Aussteller*in geführt, im Januar 2019 dann nicht mehr.

5) Richtig ist auch: Die Verlage Antaios und Manuscriptum geben an Teil einer (neo-) faschistischen Veranstaltung am 16. März in Halle zu sein, als Alternative für die #lbm2019.

6) Übrig bleiben immer noch 16 protofaschistische/rechte/extrem rechte Verlage. Darunter z.B. der extrem rechte und antisemitische Ahriman-Verlag oder die Stiftung Europa Terra Nostra e.V., die schon im letzten Jahr einen gemeinsamen Stand mit der Deutsche Stimme hatte.

7) In diesem Jahr gibt es zwei Veranstaltungen dieser Stiftung mit geladenen Gästen der NPD: u.a. mit Sascha Roßmüller und Peter Schreiber (Moderator).

8) Auch auf der #lbm2019 mit Veranstaltungen vertreten sind z.B. der Europa Verlag, die rechten Abtreibungsgegner*innen der DVCK, Evangelikale der Allianz (idea) mit einem Gottesdienst … (Screenshot)

9) sowie einige andere Verlage/Orgas. Im angeschlossenen Blog gibt es ausführliche Infos über das was dahintersteckt und warum sie aufgeführt werden.

10) Aber das war es *leider* immer noch nicht. Hinzu kommen 18 weitere Verlage. (siehe screenshot

11) Darunter z.B. der Verlag (Gabriele Das Wort GmbH) der totalitären Sekte „Universelles Leben“,sowie Verlage die kreationistische, antifemistische, LGBTIQ*-feindliche Publikationen veröffentlichen und der Verlag „Die Silberschnur“.

12) Dieser Verlag hat 5 Bände der völkisch-nationalistischen und antisemitischen Anastasia-Reihe veröffentlicht,

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Ein thread über eine Veranstaltung mit Hans-Joachim Maaz auf der #lbm2019

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1102229057985499136

Datum: 03.03.2019

Als Textversion mit Grafik:

1) In diesem #thread möchte ich zeigen, warum es so wichtig ist, nicht nur nach den extrem rechten Verlagen, wie Compact, Deutsche Stimme … auf der #lbm2019 zu schauen und was dabei herauskommt wenn 1 an der Oberfläche kratzt.

2) Auf den 1. Blick scheint es nämlich so, als ob d. Leipziger Buchmesse, d.extrem rechte Wissensmanufaktur, das KulturHaus Loschwitz der ebenso extrem rechten Buchhändlerin S.Dagen, d. christliche Verlag Herder oder d. Diakonische Werk Leipzig keine Gemeinsamkeiten hätten.

3) Doch das stimmt nicht.
Sie alle geben und gaben Hans-Joachim #Maaz, der Pediga verständlich machen will, der vom „Gefühlsstau“ in Chemnitz sprach und damit eine Hetzjagd gegen Menschen relativierte und auch noch entschuldigte, eine Plattform

4) zum Mitreden, zum Referieren, um sich einzumischen und damit auch zum Zündeln. Ob seine Einladungen absichtlich oder unabsichtlich erfolg(t)en ist unerheblich, denn es führt dazu, dass rechte Parolen noch mehr Aufmerksamkeit erlangen.

5) Und die #lbm2019 trägt auch dazu bei, wie nachfolgender Screenshot einer Veranstaltung im Rahmen von Leipzig liest am 23.03. zeigt.

6) „Dr.“ Hans-Joachim Maaz ist nämlich nicht nur Psychoanalytiker und Autor zahlreicher Bücher, gern gesehener Diskussionspartner oder ein vermeintlicher„Fachmann“ über den in Zeitungen berichtet wird,

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Ein thread über den Gabriele Verlag und über das Universelle Leben

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1100781848039473152

Datum: 27.02.2019

Als Textversion mit Grafik:

1) Ein #thread
Auch der Gabriele Verlag Das Wort GmbH gehört in diesem Jahr zu den Aussteller*innen auf der Leipziger Buchmesse #lbm2019. Hierbei handelt es sich um den Verlag der Sekte „Universelles Leben“ (#UL), die sich bis 1984 noch „Heimholungswerk Jesu Christi“ nannte.

2) Die Gründerin der Sekte ist Gabriele Wittek, die intern auch als „Prophetin oder Botschafterin Gottes“ bezeichnet wird.

3) UL definiert sich selbst als urchristliche Gemeinschaft, lehnt die evangelische/katholische Kirche ab und folgt einer kruden Mischung aus Religion, UFO-Theorien, Esoterik und Antisemitismus. Die Sekte ist autoritär strukturiert.

4) Dazu ein passender Screenshot von Wikipedia, denn auch d. Bayerische Verwaltungsgerichtshof hat entschieden, dass die UL als „totalitäre Struktur“ bezeichnet werden darf.

5) Ziel sei nicht der selbständig denkende Mensch, sondern eine*r, d.sich kritiklos der Ideologie der UL unterwirft.

Wikipedia: Beurteilung durch deutsche Gerichte

6) Psiram hat eine Liste von kommerziellen Aktivitäten der UL, also angegliederte Vereine und Firmen, erstellt und sie ist sehr umfangreich, allerdings ist sie nicht komplett. Dazu später noch einige Anmerkungen.
2 Screenshots siehe unten.

7) Die angeschlossenen Verlage und die Radiosender haben dabei die Aufgabe die Ideologie der UL weiter zu verbreiten.
Die Leipziger Buchmesse macht das für den Gabriele Verlag möglich.

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Ein thread über rechte Veranstaltungen auf der #lbm2019

Link: https://twitter.com/XtraKramer/status/1099339989219971072

Datum: 23.02.2019

Als Textversion mit Grafik:

1) #Thread über rechte und extrem rechte Veranstaltungen auf der bevorstehenden Leipziger Buchmesse #lbm2019.
Allerdings so seit gewarnt, der thread wird lang und es wird hässlich!!!

2) Der extrem rechte und antisemitische -Verlag wird nicht nur mit einem Stand vertreten sein, sondern auch mit einer Veranstaltung, die den Titel trägt: „Der verdrängte Humanismus“.

Veranstaltung des Ahriman-Verlags am 24.03.2019 14 bis 16 Uhr Forum Sachbuch Halle 3, Stand E201 "Der verdrängte Humanismus"

3) Ausgerechnet der Ahriman-Verlag geht mit dem Thema „Humanismus“ an den Start. Ein Verlag, der die Ketzerbriefe vom Bund gegen Anpassung vertreibt, der sich in seinen Schriften z.B. solidarisch mit der (neo-)faschistischen AfD erklärt.

4) Was nur noch getoppt wird durch das Andenken an den irakischen Diktator und Massenmörder Saddam Hussein, dessen Baath-Regime verantwortlich war für den organisierten Massenmord gegen die kurdische Bevölkerung und andere Minderheiten, wie die Assyrer

5) und Chaldäer im Norden des Irak, der offiziell als Genozid entsprechend der UN-Völkermordkonvention von 1948 anerkannt wurde. Bekannt auch unter der Bezeichnung Anfal-Operation (حملةالأنفال, DMGḤamlat al-Anfāl). (Quelle: Wikipedia)
Daran soll hier auch erinnert werden!!!

6) Und weiter geht’s. Wenn auch angewidert.
Der Verein für Sprachpflege e.V., Deutsche Sprachweltist mit 2 Veranstaltungen dabei und dank der Buchmesse gibt es wieder eine Gelegenheit den Jürgen-Moll-Preis zu verleihen.

7) Was es damit auf sich hat, darüber gab es hier bereits zwei threads. Archiviert und zusammengefasst sind sie im Blog zu finden: bkramer.blogsport.eu/2019/01/02/thr

8) #Compact kündigt 2 Veranstaltungen an. Darunter eine mit dem geschichtsrevisionistischen Autoren Gerd Schultze-Rhonhof (Infos über G. S.-R. bkramer.blogsport.eu/2018/03/27/ger)

9) Dabei gehört diese Veranstaltung zur Reihe Compact-Geschichte, wie aus dem nachfolgenden Screenshot zu erkennen ist. Der Veranstalter*in ist es also zu verdanken, dass Compact seinen Geschichtsrevisionismus auch auf der Buchmesse öffentlich fortsetzen bzw. wiederholen kann.

 

 

 

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